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Digitale Auszeit
Gerhard Steinschaden (Mitte) übergibt das Ruder nach und nach an seine Tochter Julie und Balázs Schallenberg.
© Peter M. Mayr

Hidden Champions: Die Kalendermacher

Digitale Auszeit

Wer glaubt, dass ohne Handy und Laptops gar nichts mehr geht, den belehren Die Kalendermacher eines Besseren. Rund zehn Millionen Kalender und Notizbücher verkauft das österreichische Familienunternehmen jährlich.

Von Michaela Schellner

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28.09.2023

Erfolgreich sein mit Kalendern und Notizbüchern? Geht das in Zeiten zunehmender Digitali­sierung überhaupt noch? „Ja! Besser denn je“, sagt Gerhard Steinschaden, Geschäftsführer von Die Kalender­macher in vierter Generation. Denn auch wenn man es nicht glauben mag – analoge Kalender sind aus dem Leben vieler Menschen gar nicht wegzudenken. Sie liefern eine Auszeit vom Blick auf den Bildschirm, die sich viele wünschen, und sind als täglicher Begleiter in der Hand- oder Aktentasche, hängend an der Wand oder stehend auf dem Schreibtisch und im Regal immer präsent. Letzteres tun sie übrigens nur in Österreich. „Im Ausland gibt es keine Stehkalender, da liegen sie hauptsächlich auf dem Tisch“, liefert der 67-Jährige ein spannendes Detail zu jenem Produkt, das im Unternehmen der absolute Bestseller ist (siehe Kasten).

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