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Die Meister der Zeit
Hermann Kopetz, Georg Kopetz und Stefan Poledna sind die kreativen Köpfe der TTTech Group. Sie entwickeln zeitgesteuerte Technologien, die dort zum Einsatz kommen, wo keine Fehler passieren dürfen.
© Ernst Kainerstorfer

Porträt: H. Kopetz, G. Kopetz, S. Poledna, TTTech

Die Meister der Zeit

TTTech ist eines der international erfolgreichsten Hochtechnologieunternehmen Österreichs. Seit 1998 entwickeln die Gründer Technologien für Anwendungen, die nicht versagen dürfen – von Autos und Flugzeugen bis hin zu Energienetzen, KI und der Rückkehr zum Mond.

Von Friedrich Ruhm und Michaela Schellner

02.03.2026
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Wenn ein Autofahrer auf die Bremse tritt, erwartet er eine unmittelbare Wirkung. Verzögerungen oder Ungenauigkeiten sind keine Optionen. Dasselbe gilt im Cockpit eines Flugzeugs, in Energienetzen oder in einer Raumkapsel auf dem Weg zum Mond. Entscheidend ist nicht nur, dass ein System reagiert, sondern auch wann es reagiert.

Genau an dieser Schnittstelle arbeitet das Unternehmen TTTech aus Wien. Der Name ist dabei Programm, denn TTTech steht für „Time-Triggered Technology“, also „zeitgesteuerte Technologie“. Diese kommt dort zum Einsatz, wo absolut keine Fehler passieren dürfen, und sie gewinnt angesichts der rasanten Entwicklung von KI und autonomen Systemen in immer mehr Bereichen an Bedeutung.

Forscher mit Hang zur Praxis

Die Geschichte von TTTech reicht zurück in eine Zeit, in der Begriffe wie „Deep Tech“, „Start-up-Ökosystem“ oder „Spin-off“ in Österreich noch nicht Teil des allgemeinen Wortschatzes waren. Bereits in den 1970er-Jahren begann Hermann Kopetz, sich mit Echtzeitsystemen zu beschäftigen. Zuvor hatte er Mathematik und Physik studiert, war Assistant Professor of Practice an der University of Georgia in den USA und acht Jahre Abteilungsleiter für Prozessdatenverarbeitung bei der Voestalpine in Linz. Kopetz: „Da habe ich gesehen, wie es in einem Industriebetrieb zugeht und welche Probleme in der Praxis auftreten.“ 

Besonders eine Frage ließ ihn nicht los: Wie lassen sich komplexe Systeme so organisieren, dass sie auch dann verlässlich funktionieren, wenn einzelne Komponenten ausfallen? Um diese Frage zu beantworten, kehrte Kopetz in die Wissenschaft zurück und übernahm eine Professur an der TU Berlin. 1982 wechselte er an die TU Wien, wo er Algorithmen für eine gemeinsame Zeitbasis in verteilten Systemen entwickelte. Kopetz erklärt, warum das wichtig ist: „Ich brauche einen Zeitbegriff, der nicht von einer einzelnen Uhr abhängt. Denn wenn diese Uhr ausfällt, ist der Zeitbegriff weg.“

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