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Der Herr der Mikronährstoffe© Ernst Kainerstorfer

Albert Schmidbauer, Biogena Group

Der Herr der Mikronährstoffe

Biogena-Group-Eigentümer Albert Schmidbauer ist so vielseitig wie seine Unternehmen. Und er verblüfft gerne mit Entscheidungen abseits des Mainstreams, wie etwa die erfolgreiche Finanzierung über Crowdinvesting zeigt. Mit Ausdauer und Mut hat der CEO den Mikronährstoffhersteller so zu einer erfolgreichen Gesundheitscompany entwickelt.

Von Michaela Schellner

03.01.2023
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Schauplatz Operngasse 8 in der Wiener Innenstadt. In unmittelbarer Nähe zur Staatsoper hat der Mikronährstoffhersteller Biogena Group unter dem Namen Biogena Plaza sein weltweit erstes Day Spa mit Bistro und Lounge eröffnet. Angeboten werden moderne Diagnostik, Mikronährstoffberatung und ein handverlesenes Therapieangebot rund um Kryosauna (minus 110 Grad Celsius), „Starke-Knochen-Vibrations-Training“ oder „Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training zur Zellregeneration“.

Beim Betreten des Flagshipstores stellt sich sofort ein Gefühl von Entschleunigung ein. Vom Getümmel draußen ist im designverliebten Inneren, wo auf vier Etagen und fast 1.000 Quadratmetern Fläche die Farben Weiß, Beige, Grau sowie verschiedene Holztöne dominieren, fast nichts mehr zu merken. Für einen persönlichen Touch sorgen die selbst gemalten Bilder von Biogena-Gründer Albert Schmidbauer, der mich sichtlich stolz begrüßt. „Herzlich willkommen“, so der CEO freudestrahlend und meint weiter: „Früher war hier eine Bankfiliale.“ An eine solche erinnert allerdings kaum mehr etwas. Abgesehen vom Eingangsbereich, den man sich gleich als Selbstbedienungszone zunutze gemacht hat. „Mit der Bankomatkarte kann man unseren Store an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr betreten und unsere Mikronährstoffprodukte über die interaktiven Screens kaufen“, erklärt der Unternehmer. In Summe umfasst das Biogena-Portfolio rund 260 Mikronährstoffpräparate, die allesamt am eigenen Produktionsstandort, der Good Health World in Koppl bei Salzburg, hergestellt werden. Die Produktionskapazität liegt dort bei 1,5 Milliarden Kapseln pro Jahr.

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