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Portrait Wailand© Peter Schmidt

Dr. Georg Wailands Börsentipps

Das Jahr der Entscheidungen: Starke USA, wehrhaftere EU?

Extreme politische Spannungen, erstaunlich robuste Wirtschaft, eine bemerkenswert wachsende US-Wirtschaft und eine erwachende EU: für Anleger kein schlechtes Szenario.

Von Georg Wailand

16.12.2025
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Wie sich die Märkte entwickeln

Das Fieber der Inflation ist in den meisten Ländern abgeklungen, die Zinsen sind gesunken.  Wenn nicht noch größere militärische Konflikte auflodern, könnte sich die Weltwirtschaft auf hohem, aber wackeligem Niveau weiter nach oben entwickeln.

Sogar in den USA rechnen trotz der Trump-Ausritte die meisten Experten mit weiterem Wachstum, das US-BIP könnte 2026 um rund 1,8 Prozent zulegen. In der Eurozone wird etwas weniger erwartet, aber 1,2 Prozent könnten es auch werden. Der US-Dollar hat 2025 als Währung gegenüber dem Euro spürbar verloren, das sollte sich im kommenden Jahr nicht in gleicher Weise fortsetzen. 
Und an den Aktienmärkten?

In den USA rechnet man mit einem Gewinnwachstum der Unternehmen in einer Bandbreite von acht bis 14 Prozent, die Dividendenrendite wird zwischen einem und eineinhalb Prozent liegen. Da wird Europa mit gut zweieinhalb Prozent wesentlich höhere Dividendenerträge bieten. Und erst recht Österreich, wir liegen da auf einem Spitzenplatz. 

Können Sie sich vielleicht noch erinnert, wie die italienische Bank Unicredit (zu ihr gehört bekanntlich auch die Bank Austria) in Schwierigkeiten war? Der Aktienkurs rutschte und rutschte, wer damals allerdings positiv eingestellt blieb, ist heute um ein Vielfaches reicher: Denn in den letzten Jahren ist die Unicredit auf den höchsten Wert in ihrer langen Geschichte gestiegen. Und es stimmt auch, dass es dem spanischen Bankenriesen Santander ähnlich gegangen ist: Seit Anfang 2025 ist der Aktienkurs um rund 110 Prozent in die Höhe geklettert. Und in einem einzigen Quartal ist der Nettogewinn im Vorjahr auf 2,8 Milliarden Euro gestiegen.

Wenn man schon nicht überall auf rasant steigende Aktienkurse setzen konnte, blieben als Trostpille die Dividenden. Sogar die Hightech-Riesen haben begonnen, eifrig Dividenden zu zahlen (war bisher nicht der Fall). So hat der Google-Mutterkonzern Alphabet erstmals Gewinne an die Aktionäre ausgeschüttet. 2025 dürften diese Ausschüttungen bereits zehn Milliarden Dollar übersteigen. Bei Apple sind es 15 Milliarden und bei Microsoft gar mehr als 20 Milliarden. Daher lohnt es sich, vor einem Aktienkauf immer mehr zu schauen, ob da auch regelmäßig Dividenden fließen. Da geht es nicht um Peanuts: Allein im ersten Halbjahr 2025 sind die weltweiten Dividendenzahlungen auf 1.140 Milliarden Dollar geklettert, das entspricht einer Verdoppelung in nur zehn Jahren.

Aber auch Anleihen haben sich heuer freundlich entwickelt und die höchsten Werte seit vielen Jahren erzielt. Und das Gold? Das wird weiter glänzen, mit längeren Pausen und Rückschlägen, aber mittel- bis langfristig bleibt Gold ein solides Investment. Und Silber saust, siehe die jüngsten Ergebnisse, im Windschatten von Gold Richtung Himmel.

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