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Chancen in den Schwellenländern
Die hier dargestellten Aktienmärkte sind die größten Einzelmärkte innerhalb der sehr inhomogenen Gruppe der Schwellenländer.
© stockdevil - GettyImages.com

Von Brasilien bis Taiwan

Chancen in den Schwellenländern

Starkes Wachstum, günstige Bewertung – kein Wunder, dass Aktien aus Schwellenländern ein Comeback feiern. Laut Experten ist noch viel mehr drin. Allerdings müssen Anleger 
bei diesen vielfältigen Märkten einiges beachten.

Von Hans-Jörg Bruckberger, Franz Gschiegl und Martin Mayer

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03.03.2026
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Trotz geopolitischer Spannungen und des konfrontativen Regierungsstils von Donald Trump mitsamt seiner erratischen Zollpolitik präsentierten sich die globalen Aktienmärkte auch 2026 bislang erstaunlich robust. Allerdings wachsen mit der Rekordjagd an den Börsen auch die Risiken. Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, meinte in seinem jüngsten Kapitalmarktausblick: „Wir haben ein konstruktives Umfeld, aber teilweise sehr hohe Bewertungen.“ Vor allem im Technologie- und im KI-Sektor hätten sich erhebliche Klumpenrisiken aufgebaut. Und damit wohl auch auf dem gesamten US-Markt, der in weiterer Folge wiederum häufig Indizes, ETFs und letztendlich individuelle Depots dominiert. Deshalb, so ein häufiger Rat vieler Investmentprofis, sollten Anleger den US-Anteil an ihrem Portfolio kritisch überprüfen. Und genau hier kommen immer häufiger Aktien aus Schwellenländern ins Spiel. 

„Der marktkapitalisierte Weltaktienindex besteht zu über 70 Prozent aus US-Aktien. Es macht auf alle Fälle Sinn, sich aus Gründen der Diversifikation breiter aufzustellen, und dafür sind Aktien aus den Emerging Markets bestens geeignet“, rät Peter Ganglmair, Fondsmanager bei 3 Banken-Generali Investment. Tatsächlich seien Emerging-Markets-Aktien mit durchschnittlich nur rund drei bis vier Prozent in den globalen Aktienportfolios sehr unterrepräsentiert. Das entspräche in keiner Weise der Bedeutung dieser Länder für die Weltwirtschaft.

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