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Bestseller-Check
Von den knapp 285.000 Neuzulassungen im vergangenen Jahr wirkten die meisten heimischen Importeure selbst ein wenig überrascht. Das Plus von über elf Prozent gegenüber 2024 ist vor allem das Ergebnis einer beeindruckenden Rabattschlacht, die dem rot-weiß-roten Markt zu einem EU-weit herausragenden Hoch verholfen hat. Im Unions-Durchschnitt stiegen die Neuzulassungen nur um 1,8 Prozent, weniger als ein Sechstel des Österreich-Wachstums. Womit zugleich auch das Hauptkriterium für die Kundenentscheidung genannt ist: weder Emissionen, noch Verbräuche und auch nicht Reichweiten, sondern vorrangig der Preis.
Wobei der Betrag selbst weniger entscheidend sein dürfte, als die Frage, wie viel Auto um das Geld zu bekommen ist. Dass die zuletzt gewährten Nachlässe die massiven Steigerungen der letzten Jahre – bei einzelnen Modellen liegen die aktuellen Listenpreise um bis zu 35 Prozent über denen von 2020 – nur bedingt wettmachen, stört dabei offenkundig weniger als die Freude am aktuell mitgenommenen Vorteil. Was aus Kundensicht durchaus gerechtfertigt sein dürfte, denn die Rabatte werden nicht ewig gelten, aber es gibt Hoffnung. Nach dem „Game Over“ für das Verbrenner-Aus sind wieder alle Antriebsarten im Rennen, als Nächstes rücken die ebenso teuren wie ungeliebten Assistenzsysteme in den Fokus der Deregulation. Sie sind hauptverantwortlich für die Preisrallye der letzten Jahre, woraus sich das Kuriosum ergibt, dass erstmals für etwas bezahlt werden muss, das die Mehrheit der Kunden nachweislich ablehnt. Kurzfristig wird sich noch nichts ändern, mit einer Entrümpelung der lästigen Dauerpiepser rückt aber ein sozial verträglicheres Preisniveau auch ohne Prozente-Rodeo in Aussicht.
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