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Studie
1.830 Start-ups mit Milliardenbewertung
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Einer Analyse der Börsenplattform Best Brokers zufolge gibt es weltweit, Stand August 2026, 1.830 private Unternehmen mit einer Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar. Mehr als die Hälfte dieser als Einhörner bezeichneten Player, genauer gesagt 938, haben ihren Hauptsitz in den USA. Auf Platz zwei und drei folgen China (310) und Indien (89). 80 Einhörner gibt es in Großbritannien und 47 in Deutschland. Österreich ist in der Analyse mit den zwei Unternehmen Bitpanda (Onlinebroker, Wert: vier Milliarden US-Dollar) und Go Student (Nachhilfeplattform, Wert: drei Milliarden US-Dollar) vertreten. Das mit 965 Milliarden Dollar wertvollste Unternehmen in der Rangliste ist übrigens Anthropic, der Entwickler des KI-Assistenten Claude. Alle 1.830 genannten Unternehmen kommen zusammengezählt auf einen geschätzten Wert von 8,41 Billionen US-Dollar.
Best Brokers hat auch ausgewertet, dass sich im bisherigen Jahr 2026 173 Unternehmen neu zum Einhorn gekrönt haben. 24,3 Prozent davon beschäftigen sich mit KI, 15 Prozent mit Robotik und jeweils 8,7 Prozent mit Gesundheits- oder Finanztechnologie. Ländertechnisch haben auch hier die USA (102) die Nase vorn, gefolgt von China (25) und Großbritannien (13). Österreichische Einhörner sind bisher nicht neu dazugekommen.
Um in diese Sphären vorzustoßen, ist der Start-up-Markt auf Kapital angewiesen. Und wie das jüngste Start-up-Investment-Barometer der Beratungsorganisation EY in Zusammenarbeit mit Invest.austria zeigt, dürfte davon in Österreich nun wieder etwas mehr vorhanden sein. Das gesamte Finanzierungsvolumen hat im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um satte 329 Prozent auf 472 Millionen Euro zugelegt. Mindestens 300 Millionen Euro stammen von rein internationalen Investorengruppen. Auch die Anzahl der Finanzierungsrunden ist von 78 auf 97 gestiegen, womit ein neuer Halbjahresrekord erreicht wurde. Insgesamt waren im ersten Halbjahr 2026 230 Investoren an Finanzierungsrunden beteiligt. 116 davon hatten ihren Hauptsitz in Österreich. Die aktivsten internationalen Kapitalgeber kamen aus Deutschland (49), der Schweiz (11) und den USA (7).


