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Startup-Rat mit neuen Mitgliedern
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Der seit 2020 bestehende Startup-Rat des Wirtschaftsministeriums geht mit neun Expertinnen und Experten in eine neue dreijährige Funktionsperiode. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat das Beratungsgremium neu zusammengestellt, das die Politik bei der Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für Gründungen und innovative Wachstumsunternehmen unterstützt.
Neu in den Rat berufen wurden Clemens Schmidgruber, Franz Zöchbauer und Lukas Keplinger. Hannah Wundsam übernimmt den bisherigen Sitz von Markus Raunig. Dem Gremium gehören außerdem Rudolf Dömötör, Claudia Falkinger, Stefan Haubner und Laura Raggl sowie Werner Wutscher an.
Schmidgruber ist CEO und Co-Founder von Helferline sowie Mitglied des Bundesvorstands der Jungen Wirtschaft. Zöchbauer verantwortet als Managing Director Verbund X die Innovations- und Corporate-Venture-Aktivitäten des Verbund. Keplinger ist Geschäftsführer von tech2b und bringt Erfahrung in der Begleitung von Technologie-Start-ups mit. Wundsam ist Geschäftsführerin von Austrian Startups und Vorstandsmitglied des European Startup Network.
Inhaltlich soll sich der Start-up-Rat in den kommenden Jahren insbesondere mit der Mobilisierung privaten Wachstumskapitals, schnelleren Gründungsprozessen und besseren Bedingungen für Scale-ups, also jenen Jungunternehmen, die sich in einer Phase beschleunigten Wachstums befinden, beschäftigen. Auch die Verankerung von Unternehmertum in Bildung und Gesellschaft sowie die stärkere Einbindung Österreichs in den europäischen Innovations- und Kapitalmarkt stehen auf der Agenda.
„Die Anforderungen an Start-ups verändern sich und mit ihnen muss sich auch unser Blick auf die Rahmenbedingungen weiterentwickeln. Im Startup-Rat bündeln wir deshalb Erfahrung aus Gründung, Finanzierung, Wachstum, Technologie und Innovation“, sagt Zehetner. Einen Schwerpunkt bildet dabei der geplante Scale-up-Dachfonds (siehe dazu auch das Interview mit Hannah Wundsam sowie folgenden Artikel).
Zehetner bedankt sich zugleich bei Raunig für dessen bisherige Arbeit und ergänzt: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und den Austausch mit dem neu aufgestellten Startup-Rat.“