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Interview mit Wolfgang Anzengruber
Ukraine: Wiederaufbau trotz tausend Toter an jedem Tag
Es ist ein gespenstisches Bild, das man da erlebt. Anders als seinerzeit beim Vietnamkrieg spielt sich das alles nicht weit weg von hier ab, sondern ist ein Krieg an unserer Grenze. Und obwohl es immer wieder „Friedensgespräche“ zwischen Russland und der Ukraine gibt, antwortet Anzengruber auf die Frage, wie es ihm damit geht: „Krieg ist immer furchtbar. Täglich sterben hier tausend Menschen.“
GEWINN: Österreichs Initiative für einen Wiederaufbau soll der Bevölkerung der Ukraine Hoffnung bringen. Die Berechnungen der Weltbank sagen: Schon jetzt beträgt der Wiederaufbaubedarf rund 524 Milliarden Dollar. Kommt man sich da nicht wie auf einem verlorenen Posten vor?
Anzengruber: Es gibt eine humanitäre und eine wirtschaftliche Hilfe. Der Wiederaufbau ist ein Geschäft für die Zukunft. Die Ukraine hat als größtes Land Europas ein riesiges Potenzial, da wollen wir mit unserem österreichischen Team als Teil eines neuen Netzwerks Unterstützung liefern.
GEWINN: Aber klagen die Leute nicht bei uns: Dorthin spenden wir so viel, das könnten wir doch selbst in Österreich brauchen?
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