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Konjunktur
Staatsdiener werden fürstlich belohnt
Beamter müsste man sein! Eine Analyse der Agenda Austria zeigt, dass Beamte mit über 82.000 Euro brutto im Jahr den höchsten Durchschnittslohn beziehen. Über die größte Lohnsteigerung dürfen sich indes ihre ebenfalls im öffentlichen Dienst stehenden Kollegen freuen: Vertragsbedienstete verdienten 2024 um 89 Prozent mehr als 2007. Vergleichsweise traurig schaut es in der Privatwirtschaft aus (siehe Grafik). „Dort können die Löhne nur steigen, wenn die Produktivität es zulässt. Dieser Zusammenhang fehlt im Staatssektor völlig“, sagt Agenda-Austria-Ökonom Dénes Kucsera und erklärt, dass die Personalkosten der öffentlichen Hand nicht dauerhaft schneller wachsen können als die wirtschaftliche Basis, aus der sie finanziert werden müssen. Nur wenn die Balance zwischen öffentlichem Dienst und Privatwirtschaft gewahrt bliebe, wäre der Standort attraktiv und der Wohlstand gesichert. Obendrein belaste die Dynamik das Budget – und zwar dauerhaft.



