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Onlinebroker: mehr Angebot und geringere Gebühren
Anlegern, die sich selbst um ihr Wertpapierdepot kümmern, wird jetzt mehr geboten.
© AndreyPopov - GettyImages.com

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Onlinebroker: mehr Angebot und geringere Gebühren

Anleger, die keine Beratung brauchen, können sich über geringere Gebühren, besseres Service und höhere Zinsen auf Guthaben freuen.

Von Martin Mayer

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30.04.2026
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In einem Umfeld „explodierender“ Spritpreise und generell wieder steigender Inflation ist es erfreulich, wenn einmal etwas günstiger wird oder Kundinnen und Kunden fürs gleiche Geld mehr geboten wird. Der Kampf um die heimischen Anleger, die sich selbst um ihre Geldanlage kümmern und ihr Wertpapierdepot online am Computer oder am Handy verwalten, wird zusehends härter. 

Einerseits weil Anbieter mit neuen Angeboten auf den Markt drängen, andererseits, weil bereits hierzulande aktive Onlinebroker ihre Konditionen aufbessern, wie die aktuelle Übersicht der Angebote in der Tabelle ganz unten zeigt. Noch mehr Details, laufend aktualisiert, gibt’s beim Brokervergleich auf gewinn.com.
 

Dadat schafft Depotgebühr ab

Während etwa bei den Onlinebrokern aus dem Ausland generell keine Depotgebühren anfallen, sind sie bei Onlineablegern der heimischen Filialbanken durchaus noch üblich. So fallen jährlich zwischen 0,12 und 0,6 Prozent des Werts der im Depot verwahrten Wertpapiere als Gebühr an, wobei häufig sogar noch Mindestgebühren für jedes einzelne Wertpapier bzw. für das Gesamtdepot eingehoben werden. 

Die Dadat Bank, eine Marke der Schelhammer Capital Bank, folgte jetzt dem Beispiel der ausländischen Anbieter und schaffte im März die Depotgebühr ab: „Neukunden profitieren ab sofort von der kostenfreien Depotführung, für Bestandskunden entfallen die Depotgebühren ab dem Jahr 2027“, erklärt Ernst Huber, der als Vorstand der Schelhammer Capital Bank insbesondere auch für die Dadat Bank verantwortlich ist.

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