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Konjunktur

Österreich steckt in der Zinsfalle

Von Hans-Jörg Bruckberger

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03.07.2026
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Wie viele verschuldete Staaten profitierte auch Österreich von der langen Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei, wie die Agenda Austria in einer Analyse vorrechnet: Während die jährlichen Zinsausgaben zwischen 2014 und 2022 von rund acht auf gut vier Milliarden Euro zurückgingen, kehren sie nun auf ein Niveau zurück, das zuletzt vor mehr als einem Jahrzehnt erreicht wurde. Für 2026 werden bereits Zinszahlungen von über neun Milliarden Euro erwartet. In zehn Jahren werden es bereits mehr als 20 Milliarden sein, wie eine Berechnung des Thinktanks basierend auf Daten des Finanzministeriums zeigt (siehe Grafik).

Person rollt großen Stein einen Berg hinauf
Die Zinslast wächst: Die Jahre des Gratisgeldes sind vorbei, in Zukunft kommen uns die Schulden teuer.© Yutthana Gaetgeaw - GettyImages.com, Federal Reserve/Baran Sevim
Grafik mit Zinszahlungen des Staates

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