Hauptinhalt

Nur wenig Land am Strome
Der CO₂-Fahrplan der EU weist für 2030 bereits ein Ziel von minus 45 Prozent bei Lkw-Neuzulassungen aus – aktuell werden aber nur etwa fünf Prozent aller leichten Nutzfahrzeuge mit E-Antrieb ­gekauft.
© Renault

KMU: Nutzfahrzeuge

Nur wenig Land am Strome

Bis 2040 sollen neu zugelassene Nutzfahrzeuge in Summe um 90 Prozent weniger CO₂ emittieren als heute. Die Nachfrage schwächelt zwar noch, aber zumindest in der Klasse bis 3,5 Tonnen gibt es bereits ein breites Angebot an Alternativantrieben.

Von Stefan Pabeschitz

TIPP: Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen
GEWINN auf Google als bevorzugte Quelle hinzufügen.
01.11.2023

Elektrische Leicht-Nutzfahrzeuge machen aktuell nur etwa ein Prozent des Zulassungsbestandes aus. Die Verkäufe stagnieren trotz ständig steigenden Angebots auf niedrigem Niveau, und auch die Einführung der NoVA für thermisch angetriebene Modelle 2021 hat hier keinen Umschwung gebracht. Abzüglich der aktuellen Förderungen liegen die Preise der E-Modelle bestenfalls auf, bei größeren Modellen aber immer noch deutlich über dem Level der Diesel-Varianten. Dazu reduziert das hohe Batteriegewicht die Nutzlast und somit die Praxistauglichkeit. Die leidet auch ausgerechnet unter dem Hauptzweck, dem Betrieb mit Beladung, in dem sich die tatsächliche Reichweite auf bis zu 50 Prozent der Katalogwerte ­reduzieren kann.

Weitere Artikel

Warum Complex Pharmaceuticals schon jetzt weiter investiert

Die meisten Unternehmen erweitern ihre Produktionskapazitäten sukzessive oder erst dann, wenn...

Weiterlesen: Warum Complex Pharmaceuticals schon jetzt weiter investiert
Dichter DschungelExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Überblick im ETF-Dschungel

Börsengehandelte Indexfonds sind vom Nischenprodukt zum Massenphänomen geworden. Doch angesichts des...

Weiterlesen: Überblick im ETF-Dschungel
Exklusiv für GEWINN-Abonnenten

Österreich und Japan mit einem Kursfeuerwerk

Wer hätte das gedacht? Während alle vor neuen Kriegsszenen im Nahen Osten und in der Ukraine...

Weiterlesen: Österreich und Japan mit einem Kursfeuerwerk