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Technik & Tests

Huawei FreeBuds 7i

Von Herwig Wöhs

12.01.2026
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Schwarzes Modell Huawei FreeBuds 7i
© Huawei

Konnte Huawei bei der neuen Generation seiner Bluetooth-Kopfhörer, FreeBuds 7i, noch etwas besser machen? Ja, da gibt es einiges! Nur bei der Akkuleistung hat Huawei das ab 79 Euro erhältliche neue Modell zusammengestutzt. 

Die Geräuschunterdrückung ANC wurde in der Version 4.0 mit einem Knochensensor aufgerüstet. Das Bone-Voice-Pickup übernimmt die Vibrationen des Kieferknochens und kann somit die Stimme gegenüber den Umgebungsgeräuschen isolieren. Das funktioniert vor allem bei schwierigen, lauten Umgebungen mit unterschiedlichem Lärm sehr gut, zum Beispiel bei Wind oder im lauten Zug. Bei Testtelefonaten wähnten mich die Gesprächspartner im Home-Office: „Bist Du zu Hause, es ist so ruhig bei Dir?“. 

Drei Mikrofone sind verbaut, die über einen relativ großen Lüftungsschlitz mit 8 mm² Öffnung den Umgebungslärm aufnehmen und blockieren. Das funktioniert bei sich änderndem Lärm bis zu 90 dB(A) besser als die bisherige Methode mit KI-Unterstützung den Umgebungslärm auszublenden. 90 dB(A) entsprechen dem Lärm einer Motorsäge oder auf einer Baustelle. Die Intensität des Noise Cancelling kann in vier Stufen ausgewählt werden, der Aufmerksamkeitsmodus lässt Umgebungsgeräusche durch, wenn man als Verkehrsteilnehmer z. B. andere Autos oder Hupen hören sollte.   

Das neu verbaute Gyroskop erkennt die Bewegungen des Kopfes und „verankert“ den Sound im Raum. Drehe ich mich um, bewegt sich der Ton meines Gesprächspartners virtuell von vorne nach hinten, so, wie wenn er stehenbleiben würde. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber vor allem bei räumlich weit aufspreizendem Musik-Sound klingt Spatial Audio gut, 360°-Immersion heißt das neuhochdeutsch. Mit der optional aktivierbaren Kopfsteuerung kann ein Anruf z. B. durch Kopfschütteln abgewiesen und durch Nicken angenommen werden. 

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