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GEWINN-Empfehlungen im Rückblick
Energieaktien brachten bis zu 40 Prozent Plus
Aus dem regionalen Militärkonflikt um den Iran ist ein Energiepreisschock mit globaler Wirkung geworden. Der Iran reagierte auf die Angriffe der USA und Israels mit Gegenschlägen gegen Israel, US-Stützpunkte und Staaten der Golfregion. Besonders schwer wiegt der Schaden an der LNG-Infrastruktur in Ras Laffan, Katar: Medienberichten zufolge könnten rund 17 Prozent der katarischen LNG-Kapazität für drei bis fünf Jahre ausfallen. Zudem wurden iranische Gasfelder getroffen. Parallel bleibt die Straße von Hormus der zentrale Konfliktpunkt, da durch diese Meerenge ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Gastransports erfolgt und der Iran versucht, dort Kontrolle und Transitgebühren durchzusetzen. Diplomatische Initiativen sind bisher gescheitert.
In der Folge ist der Preis für Rohöl (Sorte Brent) kräftig gestiegen und liegt aktuell bei rund 108 Dollar pro Barrel nach rund 73 Dollar am 27. Februar, dem Tag vor Kriegsausbruch. Das treibt die Inflation und belastet das reale Wirtschaftswachstum, besonders falls Leitzinsanhebungen der EZB folgen sollten, während in den USA Zinssenkungen derzeit kein Thema mehr sind. Laut Schnellschätzung von Eurostat stieg die Inflationsrate des Euroraums im April auf drei Prozent nach 1,9 Prozent im Februar. Das BIP-Wachstum kühlte sich nach vorläufigen Daten vom vierten Quartal 2025 auf das erste Quartal 2026 von 1,3 auf 0,8 Prozent ab.
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