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EVN: langsam stromaufwärts © EVN AG/Crepaz

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EVN: langsam stromaufwärts

Kurzfristig sind trotz hoher Strompreise keine großen Sprünge zu erwarten. Langfristig scheint das Potenzial aber gegeben.

Von Martin Fellhuber

29.06.2022
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Viele Stromkunden stöhnen unter hohen Strom- und Gaspreisen. Zu den Profiteuren zählen Versorger mit einem hohen Wasserkraftanteil wie die Verbund AG. Entsprechend sollte die EVN auch hohe Gewinne ausweisen. Schließlich entfallen rund 60 Prozent der Stromproduktion auf erneuer bare Energie, vorwiegend Wasserkraft.

Dass vor allem die Anbieter von Strom aus Wasserkraft zu den Profiteuren zählen, ist der sogenannten „Merit Order“ geschuldet: Dabei werden bei den Großhandelsauktionen zuerst die Kapazitäten der günstigsten Kraftwerke herangezogen, dann der nächstteureren. Zuletzt werden die aktuell teuren Gaskraftwerke genommen – und deren Preis wird als Marktpreis für alle Anbieter herangezogen. Allerdings können die Versorger diese Preise derzeit nur jenen Kunden verrechnen, die sich für flexible Tarife entschieden haben. Bei allen anderen Kunden können entsprechende Preiserhöhungen erst nach Ablauf eventueller Preisbindungen durchgezogen werden.

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