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Nachbericht: Das war das 12. Internationale Franchise-Symposium

GEWINN und der Österreichische Franchise-Verband (ÖFV) organisieren das Internationale Franchise-Symposium bereits seit zwölf Jahren, zum dritten Mal  fungierte heuer Österreichs größter Netzbetreiber mobilkom austria als Sponsor.

Das diesjährige Symposium fand am 18. November 2008 im Wiener Arcotel Kaiserwasser statt und hatte sich „Fairplay im Franchising“ zum Thema gewählt. Wie keine andere Veranstaltung in Österreich erlaubte auch diese durch die einmalige Konzentration an in- und ausländischen Experten, sich an einem einzigen Tag über die allerneuesten Trends und Entwicklungen im Franchising zu informieren. Rekordverdächtige 110 Teilnehmer nützten denn auch die Gelegenheit und bewiesen, dass das Thema Selbständigkeit aktuell ist. Auch oder gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. 

Bekannte Systeme verrieten ihre Erfolgsfaktoren

Den Beginn der Vortragsreihe machte Andreas Schwerla als Präsident des Österreichischen Franchise-Verbands und seit Mai 2008 Managing Director von McDonald’s Österreich. Schwerla kündigte in seiner kurzen Begrüßung an, einen hauptamtlichen Generalsekretär im ÖFV installieren zu wollen, um den Mitgliedern noch mehr Service bieten zu können. Guido Lenz, Franchise Manager bei mobilkom austria und als Leiter der A1 Shop Franchise-Zentrale Sponsor des Symposiums, erklärte anschließend, wie er es in nur drei Jahren geschafft hat, österreichweit 19 Franchise-Partner zu finden und zum Erfolg zu führen. „Wertschätzung und Bindung sind uns wichtig“, so Lenz. „Bindung an unsere Marke, aber auch emotional. Wir versuchen, unseren Franchise-Partnern eine emotionale Heimat zu bieten.“ Lenz unterstrich die alte Franchise-Weisheit, wonach erst erfolgreiche Partner ein System erfolgreich machen. Um Fairness innerhalb des A1-Shop-Systems noch besser zu gewährleisten, hätten die A1-Franchise-Shops vor Kurzem auf Anraten des ÖFV einen Franchise-Beirat eingeführt, erzählte Lenz: „Das klappt gut, denn damit  übernehmen die Partner mehr Verantwortung im System.“ Apropos: A1 sucht noch Franchise-Partner in ganz Österreich. Mehr dazu im Internet unter www.a1. net/franchise.

Wertschätzung und Fairness für alle essenziell

Für Franchise-Partner spielt die bekannte Marke eine wesentliche Rolle bei ihrer Entscheidung, in ein System einzusteigen. Worauf es ankommt, wenn man eine starke Marke aufbauen will, erklärte Markus Webhofer vom Institute of Brand Logic am Beispiel eines steirischen Parketterzeugers sehr anschaulich, nachdem Arno Pichler die Zuhörer mit der Erfolgsgeschichte des österreichischen Outdoor-Ausrüsters Northland beeindruckt hatte. Johannes Gutmann, der mit Sonnentor bereits über eine gut eingeführte Marke verfügt, schilderte kurz darauf, wie sich sein Unternehmen vom anfangs belächelten Ein-Mann-Betrieb zum international bekannten Spezialisten für Bio-Tee und -Kräuter entwickelt hat und wie er sein vor Kurzem gestartetes Franchise-System weiterentwickeln will. Fairness ist dabei auch für Gutmann essenziell. Der auf Franchise-Recht spezialisierte Rechtsanwalt Alexander Petsche konnte hingegen mit dem Begriff Fairness nicht so viel anfangen, denn dieser Begriff sei juristisch nicht eindeutig zu klären, meinte er. Wichtig sei es laut Petsche hingegen, auf gemeinsame Werte aufzubauen, denn „in Systemen, in denen Werte gemeinsam gelebt werden, wird weniger gestritten“, so der Jurist. Nachdem Michael Cortelletti über den hohen Werteanspruch an Führung und Partner beim US-Multi Dunkin Donuts gesprochen hatte, erläuterte ÖFV-Ehrenpräsidentin Waltraud Martius, wie Soft- und Hardfacts partnerschaftlichen Erfolg im Franchising ermöglichen. Eine lebhafte Podiumsdiskussion unter Beteiligung vieler Referenten beschloss die informative Veranstaltung. 
Franchise-Experten treffen auf großes Publikumsinteresse: Waltraud Martius im Kreise der Vortragenden des 12. Internationalen Franchise-Symposiums
 
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