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Wie die Netzwerk-Einstellungen mit NetSetMan Pro ihren Schrecken verlieren


GEWINN-Autor Uwe Fischer
Ohne Netzwerk geht in der Computertechnik gar nichts mehr: Wenn ich zuhause bin, hänge ich meinen Laptop als allererstes in das Heim-Netzwerk, um die Texte, die ich unterwegs geschrieben habe, auf meinen NAS-Server zu überspielen. Wenn ich Freunde besuche, verbinde ich mein Gerät kurz mit deren Netzwerk, um meine neuesten E-Mails runterzuladen oder um zu kontrollieren, ob der Festplattenrecorder daheim wohl richtig programmiert ist. Und wenn ich auf einer Messe im Ausland bin, stecke ich den Laptop im Pressezentrum oder abends im Hotel an den jeweiligen Netzwerk-Zugang, um Texte und Fotos in die Redaktion zu schicken. Dann wäre da noch das WLan in der Flughafen-Lounge, beim Journalisten Club und in meinem Lieblingscafé, wenn ich wieder einmal in Wien zu tun habe… Wie schon gesagt, ohne Netzwerk geht heute gar nichts mehr.
Von: Uwe Fischer
Lästig sind allerdings die Einstellungen, die man jedesmal ändern muss, wenn man seinen Computer von einem Netz in ein anderes bewegt. Zwar kann man die DHCP-Funktion nutzen, um vom jeweiligen Server in jedem Netz die richtige IP-Adresse und die zugehörigen DNS-Einträge zu beziehen, aber nicht jedes Netzwerk ist tatsächlich mit einem DHCP-Server ausgestattet – immerhin teilt ein solcher unter Umständen auch einem völlig fremden Computer eine gültige IP-Adresse zu und bietet damit einen beliebten Angriffspunkt für Hacker, sodass immer mehr Betreiber kleiner und auch privater Netze einfach diese Option im Router deaktivieren. Dann heißt es, die Zugangsdaten per Hand eintippen, und daheim wieder durch die ursprünglichen Daten zu ersetzen.
Daheim arbeite ich mit so genannten Netzlaufwerken, das heißt, ich greife auf die verschiedenen Verzeichnisse auf meinem NAS-Server jeweils mit einem eigenen Laufwerksbuchstaben zu, so, als handle es sich um mehrere externe Festplatten, die direkt an meinem Laptop angeschlossen sind. Natürlich ist jeder einzelne Folder passwortgesichert, schließlich weiß ich ja nicht, welche Hacker-Fertigkeiten die Teenager im Nachbarhaus bereits entwickelt haben. Der Nachteil: Ich selbst muss auch jedesmal das Passwort eintippen, wenn ich meinen Rechner nach einem Auswärtstermin neu mit dem Heim-Netz verbinde. Außerdem sucht der Laptop unterwegs immer wieder verzweifelt nach den Netzlaufwerken, was wiederum die Startzeit beim Hochfahren dramatisch verlängert.
Für viele User sind diese manuellen Einstellungen ein wahrer Albtraum, muss man doch jedes Mal aufs Neue befürchten, dass die Anmeldung plötzlich nicht mehr funktioniert und man sich wegen eines Tippfehlers oder eines vergessenen Parameters aus dem eigenen Netzwerk aussperren könnte.
Vor kurzem bin ich im Internet auf ein kleines Tool gestoßen, das all diesen Lästigkeiten ein Ende setzt: Der Network Setting Manager Professional, kurz NetSetMan Pro, verwaltet eine Vielzahl von Netzwerk-Einstellungen, und es reichen zwei Mausklicks aus, um von einem Profil zu einem anderen umzuschalten. Für Privatanwender und Schüler bzw. Studenten ist die kleine Software made in Germany kostenlos, und selbst die Lizenz für den kommerziellen Einsatz ist mit zwölf Euro wohl für jedermann erschwinglich.
Das Programm, das unter verschiedenen Windows-Versionen von Windows 2000 bis Vista läuft, erlaubt es, für verschiedene Umgebungen unterschiedliche Netzwerk-Einstellungen voreinzustellen und diese dann per Knopfdruck zu aktivieren. So kann dem Laptop in jedem Netzwerk, mit dem er verbunden werden soll, nicht nur eine eigene IP-Adresse zugewiesen werden, das Programm verwaltet auch Domains und Arbeitsgruppen, und verleiht dem Rechner bei Bedarf sogar in jedem Netz einen anderen Namen. Auch die Einstellungen für Netzlaufwerke werden in der Konfiguration von NetSetMan Pro hinterlegt – so kann beispielsweise Laufwerk Z im Heimnetzwerk auf die Fotosammlung auf einem Multimedia-Server verweisen, während mit demselben Buchstaben im Büro auf ein zentrales Datenarchiv zugegriffen wird. User-Namen und Passwörter werden mit den Einstellungen mitgespeichert, sodass auch das händische Anmelden bei den verschiedenen Laufwerken der Vergangenheit angehört.
Ebenfalls sehr praktisch erweist sich die Festlegung eines vom jeweiligen Netzwerk abhängigen Standard-Druckers – somit ist es nicht mehr nötig, in jedem Netz per Hand den richtigen Printer zu wählen, das Programm bietet automatisch die korrekten Einstellungen an. In der kommerziellen Version können darüber hinaus auch noch individuelle, vom jeweiligen Netzwerk abhängige Einstellungen für den Internet Explorer und Firefox gespeichert werden.
Dabei muss die Konfiguration nicht einmal per Hand vorgenommen werden: Wenn sich der Rechner in einer funktionierenden Netzwerk-Umgebung befindet, reicht ein Mausklick, um die aktuellen Einstellungen in ein NetSetMan-Profil zu übernehmen. Fortgeschrittene User haben letztendlich auch die Möglichkeit, Skript-Dateien zu erstellen, um Arbeitsvorgänge in Abhängigkeit vom jeweils aktuellen Netzwerk zu automatisieren; dafür sind allerdings Programmierkenntnisse erforderlich.
Link:
www.netsetman.com
Daheim arbeite ich mit so genannten Netzlaufwerken, das heißt, ich greife auf die verschiedenen Verzeichnisse auf meinem NAS-Server jeweils mit einem eigenen Laufwerksbuchstaben zu, so, als handle es sich um mehrere externe Festplatten, die direkt an meinem Laptop angeschlossen sind. Natürlich ist jeder einzelne Folder passwortgesichert, schließlich weiß ich ja nicht, welche Hacker-Fertigkeiten die Teenager im Nachbarhaus bereits entwickelt haben. Der Nachteil: Ich selbst muss auch jedesmal das Passwort eintippen, wenn ich meinen Rechner nach einem Auswärtstermin neu mit dem Heim-Netz verbinde. Außerdem sucht der Laptop unterwegs immer wieder verzweifelt nach den Netzlaufwerken, was wiederum die Startzeit beim Hochfahren dramatisch verlängert.
Für viele User sind diese manuellen Einstellungen ein wahrer Albtraum, muss man doch jedes Mal aufs Neue befürchten, dass die Anmeldung plötzlich nicht mehr funktioniert und man sich wegen eines Tippfehlers oder eines vergessenen Parameters aus dem eigenen Netzwerk aussperren könnte.
Vor kurzem bin ich im Internet auf ein kleines Tool gestoßen, das all diesen Lästigkeiten ein Ende setzt: Der Network Setting Manager Professional, kurz NetSetMan Pro, verwaltet eine Vielzahl von Netzwerk-Einstellungen, und es reichen zwei Mausklicks aus, um von einem Profil zu einem anderen umzuschalten. Für Privatanwender und Schüler bzw. Studenten ist die kleine Software made in Germany kostenlos, und selbst die Lizenz für den kommerziellen Einsatz ist mit zwölf Euro wohl für jedermann erschwinglich.
Das Programm, das unter verschiedenen Windows-Versionen von Windows 2000 bis Vista läuft, erlaubt es, für verschiedene Umgebungen unterschiedliche Netzwerk-Einstellungen voreinzustellen und diese dann per Knopfdruck zu aktivieren. So kann dem Laptop in jedem Netzwerk, mit dem er verbunden werden soll, nicht nur eine eigene IP-Adresse zugewiesen werden, das Programm verwaltet auch Domains und Arbeitsgruppen, und verleiht dem Rechner bei Bedarf sogar in jedem Netz einen anderen Namen. Auch die Einstellungen für Netzlaufwerke werden in der Konfiguration von NetSetMan Pro hinterlegt – so kann beispielsweise Laufwerk Z im Heimnetzwerk auf die Fotosammlung auf einem Multimedia-Server verweisen, während mit demselben Buchstaben im Büro auf ein zentrales Datenarchiv zugegriffen wird. User-Namen und Passwörter werden mit den Einstellungen mitgespeichert, sodass auch das händische Anmelden bei den verschiedenen Laufwerken der Vergangenheit angehört.
Ebenfalls sehr praktisch erweist sich die Festlegung eines vom jeweiligen Netzwerk abhängigen Standard-Druckers – somit ist es nicht mehr nötig, in jedem Netz per Hand den richtigen Printer zu wählen, das Programm bietet automatisch die korrekten Einstellungen an. In der kommerziellen Version können darüber hinaus auch noch individuelle, vom jeweiligen Netzwerk abhängige Einstellungen für den Internet Explorer und Firefox gespeichert werden.
Dabei muss die Konfiguration nicht einmal per Hand vorgenommen werden: Wenn sich der Rechner in einer funktionierenden Netzwerk-Umgebung befindet, reicht ein Mausklick, um die aktuellen Einstellungen in ein NetSetMan-Profil zu übernehmen. Fortgeschrittene User haben letztendlich auch die Möglichkeit, Skript-Dateien zu erstellen, um Arbeitsvorgänge in Abhängigkeit vom jeweils aktuellen Netzwerk zu automatisieren; dafür sind allerdings Programmierkenntnisse erforderlich.
Link:
www.netsetman.com
Artikel vom: 28.10.08







