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Nachhaltige Häuser dürfen mehr kosten
Immobilien sind für ein Drittel des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Einsparen ließe sich in allen Bereichen, vom Bau bis zum Betrieb. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Roland Berger in Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht durchaus Bereitschaft, etwas dagegen zu tun. Bauherren und Investoren würden Mehrkosten von bis zu neun Prozent für ökonomisch und ökologisch nachhaltige Gebäude akzeptieren. Allein in Österreich könnten so
Investitionen von 1,3 Milliarden Euro ausgelöst werden. Mieter wiederum wären bereit, für Nachhaltigkeit 4,5 Prozent höhere Mieten zu zahlen.

>> Zum Download der Studie

Leerstand in Wiener Büros geht nur leicht zurück
In Wien werden derzeit zwar nur wenige Büros gebaut, es kommen aber immer noch mehr Flächen auf den Markt, als neu vermietet werden. Laut Marktbericht von CB Richard Ellis Österreich wurden im ers­ten Halbjahr 145.000 Quadratmeter fertig gestellt. Die Neuvermietungen betrugen 120.000 Quad­ratmeter. Ohne große Anmietungen von Gemeinde Wien und Sozialversicherung wäre dieser Wert deutlich schlechter. Die Leerstandsrate liegt derzeit bei 4,8 Prozent und ist damit leicht gesunken. Bis zum Jahresende wird wegen der schwachen Vermietungen ein Anstieg auf 5,8 Prozent prognostiziert.

>> Zum Download: Marktbericht

In Wien geht der Trend zu günstigen Mieten
Das heimische Immobilienberatungsunternehmen EHL geht in seinem Büromarktbericht für Wien von einer steigenden Vermietungsleistung ab dem zweiten Quartal aus. Das erste Quartal lag mit einem Minus von zwölf Prozent noch unter den Erwartungen. Nur 37.000 Quadratmeter konnten neu vermietet werden. Die Unternehmen schauen weiter stark auf die Kosten. Bei nur drei Prozent der Vermietungen konnte eine Spitzenmiete von über 20 Euro erzielt werden. Niedrige Betriebskosten und Flächeneffizienz zählen derzeit mehr als prestigeträchtige Lagen und gediegenes Ambiente.

>> Zum Büromarktbericht für Wien

London hat das Tief bereits hinter sich gelassen
In der krisengeschüttelten Londoner City steigen die Büromieten bereits wieder, so das Ergebnis einer Studie von CB Richard Ellis. Damit gehört London zu den wenigen Städten in Europa, die die Talsohle bei den Büromieten bereits durchschritten haben. Schon nahe dem Tiefpunkt befinden sich nach Einschätzung von CB Richard Ellis Städte wie Frankfurt, Paris oder Warschau. Auch der Wiener Büromarkt könnte noch leicht nach unten gehen, bevor die Vermietungen und das Mietniveau wieder steigen. Mit einer Spitzenmiete von 22,25 Euro pro Quadratmeter gehört Wien zu den günstigen Metropolen Europas.

>> Zur Studie von CB Richard Ellis

Grundbuchauszüge per Mausklick
Um an einen Grundbuchauszug zu kommen, musste man sich bis jetzt entweder umständlich registrieren oder persönlich vor dem Bezirksgericht erscheinen. Nun kann man auch über gewinn.com und einfach mit Kreditkarte einen aktuellen Grundbuchauszug downloaden. Der Tarif von 15 Euro ist für alle Grundbuchauszüge, ob mit vielen oder wenigen Einträgen, gleich. Lediglich für besonders überlange Auszüge kann eine Extra-Gebühr anfallen. Hier wird der Kunde aber gesondert darauf hingewiesen und kann die Anfrage jederzeit abbrechen, ohne dass Kosten entstanden sind. Zuletzt hat der Entwickler dieser Idee und GEWINN-Kooperationspartner, die Wiener Firma lexunitide, auch ein „Strassenregister“ integriert, das schon bei der Eingabe auf einen Schreibfehler einer Adresse hinweist und korrekte Adressvorschläge macht. Zweitens lassen sich optional auch Kaufverträge abrufen und drittens können über eine erweiterte Suche jetzt auch Grundstücke ohne Straßenadresse aufgespürt werden.

>> Zur Grundbuchabfrage

Europäische Städte unter der Lupe
Neues Benchmarking für europäische Mittelstädte

Wissenschafter der TU Wien haben in Zusammenarbeit mit der Universität Ljubljana und der TU Delft ein neues Ranking-Instrument entwickelt, das europäische „Mittelstädte“ mit weniger als 500.000 Einwohnern unter die Lupe nimmt. Herausgekommen ist ein interaktives Tool, das die Potenziale von vorerst 70 smart cities aufzeigt und sie erstmals vergleichbar macht. Ergebnis: Die smartesten Mittelstädte liegen in Finnland, Dänemark, Österreich, Deutschland und im Benelux-Raum. Die Studie zeigt auf, an welchen Rädern Politiker, Verwaltungen, Investoren und Bewohner drehen müssen, um die Smartness ihrer Stadt zu erhöhen und sie besser zu positionieren. Auf der gemeinsamen Homepage der verantwortlichen Wissenschafter finden Sie das komplette Ranking mit allen einfließenden Faktoren und Bewertungskriterien vor, damit Sie einmal ein Bild davon bekommen, was sich abseits der großen Metropolen abspielt.
Die Wohnung als Sparstrumpf
Zahlt sich der Kauf einer Eigentumswohnung zur Geldanlage aus?
Wie ist das wirklich mit der angeblich so sicheren Wertsteigerung bei Immobilien und wie verhält es sich mit der Abnutzung der Wohnung? Verliert die Wohnung durch Abwohnen nicht mehr, als die Wertsteigerung bringen soll? Zwei an der Donau-Universität Krems enstandene Arbeiten zum Thema „Die Eigentumswohnung als Geldanlage“ haben sich über die wissenschaftliche Seite diesen Fragen genähert und  können hier gratis als pdf downgeloadet werden.
Die eine Studie befasst sich mit der „Eigentumswohnung als Altersvorsorge“ (Autor Peter Müllner), die andere untersucht allgemein die „Risken beim Erwerb einer Eigentumswohnung als Anlagezweck“ (Autor Horst Schwarzenberg).

„Die Eigentumswohnung als Altersvorsorge“ (Autor Peter Müllner)

„Risken beim Erwerb einer Eigentumswohnung als Anlagezweck“ (Autor Horst  Schwarzenberg)
 
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