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Büromieten werden billiger
Laut dem aktuellen Büromarktbericht für Wien des heimischen Marktführers EHL wird 2010 ein gutes Jahr – vorausgesetzt, man gehört zu den wenigen, die derzeit ein neues Büro suchen. Laut EHL-Report werden im kommenden Jahr in der Bundeshauptstadt ca. 270.000 Quadratmeter Büros vermietet werden. Im Vergleich zu 2009 bedeutet das ein ­Minus von zehn Prozent. Die Neuvermietungen entfallen fast ausschließlich auf Umzüge von Firmen ­innerhalb Wiens. Dabei kommt es derzeit in den ­meisten Fällen zu einer Reduktion zwischen zehn und 15 Prozent gegenüber den früheren Mietflächen. EHL schätzt, dass in der Folge die Leerstandsrate bis Ende 2010 auf sechs Prozent steigen könnte, ­obwohl die Neubauleistung auf ein historisches Tief zurückfällt.
2010 werden nur rund 185.000 Quadratmeter Büros fertiggestellt werden. So wenig neue Flächen kamen zuletzt vor zehn Jahren auf den Markt. Grund ist eine Reihe von durch die Finanzkrise ausgelösten, Verschiebungen. „Der Immobilienmarkt reagiert wegen der langen Projektlaufzeiten zeitverzögert auf die Krise, und das sinkende Neuflächenangebot wird daher auch nach einer Wirtschaftserholung noch einige Zeit anhalten”, erklärt Michael Ehlmaier, Eigentümer der EHL.

>> Zum Download: Marktbericht von EHL-Immobilien sieht Büromieter im Vorteil

Talsohle im Osten in Griffweite
Der in Wien ansässige Immobilienconsulter CPB-Immobilientreuhand hat anlässlich der CEE-Immobilienmesse Real Vienna seinen Büromarktbericht veröffentlicht. Insgesamt ist das gezeichnete Bild weniger schlimm als befürchtet. CPB-Osteuropa-Chef Robert Hermandinger glaubt sogar, „dass die Talsohle voraussichtlich bald erreicht sein wird“. Laut Marktbericht sind die Büromieten in keiner der von CPB direkt betreuten Ostmetropolen (Warschau, Prag, Budapest, Bukarest, Bratislva) in den letzten Monaten gestiegen. Ganz im Gegenteil. Flächendeckend wurden Büros deutlich günstiger. Die Mieten sind aber weniger stark gefallen als die Verkaufspreise für die Bürohäuser selbst. Konsequenz: Die Renditen steigen. Ein Bürohaus in Warschau, das vor eineinhalb Jahren (bezogen auf seinen Kaufpreis) noch weniger als fünf Prozent an Jahresmietertrag abgeworfen hat, wird jetzt als „Sieben-Prozenter“ angeboten. Noch eines zeigen die CPB-Reports: Weil kaum neue Büros gebaut werden, hält sich die Leerstandsrate in Grenzen. Firmen mieten zwar etwas günstiger, besonders einfach ist die Suche nach geeigneten Flächen mit moderner Ausstattung im Osten aber nach wie vor nicht. Die Länderreports können über die CPB-Homepage bezogen werden.

>> Zum Download: Büromarktbericht Ost- und Zentraleuropa

Immo-Verkaufsstatistiken
Das Immobilienmakler-Franchise-System RE/MAX liefert seinen mittlerweile 100 Büros in Österreich handfestes Zahlenmaterial. Für 200.000 Euro pro Jahr lässt RE/MAX-Österreich bei der Wiener Firma WEBSERVICESunited laufend sämtliche in österreichischen Grundbüchern erfassten Immobilientransaktionen ausheben und katalogisieren. Damit soll der einzelne RE/MAX-Makler in Zukunft genau Bescheid wissen, was sich in seinem Verkaufsgebiet getan hat. Preisvergleiche und Einschätzungen über den echten Wert von Wohnungen, Häusern und Grundstücken werden mit dem Katalog erleichtert.
Die zusammengefassten Durchschnittsergebnisse präsentiert RE/MAX kostenlos auf seiner Homepage www.remax.at. Das erste Ergebnis ist eine Statistik aller Immobilientransaktionen mit Vergleichen zum Vorjahr. Demnach wurden im ersten Quartal knapp mehr als 24.482 Immobilien gehandelt.
Im Ranking Marktanteile verloren hat Wien mit einem Minus von 1,25 Prozent. Insbesondere im Februar ist der Markt in der Bundeshauptstadt kurzzeitig zum Erliegen gekommen. Mit 770 Transaktionen wurden in diesem Monat nur halb so viel Immobilien gehandelt wie sonst üblich. Am deutlichsten zugelegt hat die Steiermark, die ihren Marktanteil um fast ein Prozent erhöhen konnte.

CB-Richard-Ellis-Investmentbericht
Der internationale Immobilienberater CB Richard Ellis (CBRE) hat seinen jüngsten europäischen Immobilieninvestmentbericht mit „Back to Basics“ betitelt. Die Zeiten, in denen in erster Linie durch eine Finanzsteuerung, hohe Fremdkapitalquoten und sinkende Renditen bzw. steigende Immobilienpreise Gewinne gemacht wurden, sind laut CBRE vorerst vorbei. Jetzt ginge es wieder um das klassische Investmentgeschäft – mit dem Ziel, langfristig und sicher mit Immobilien Geld zu verdienen.
Für alle, die noch genug Eigenkapital besitzen und in der Vergangenheit nur deshalb keine großen Immobilienanschaffungen unternommen haben, weil ihnen die Preise und Spekulationen zu hoch waren, brechen nun bessere Zeiten an. Wenn der CBRE-Report von steigenden Renditen spricht, dann meint er, übersetzt, niedrigere Einkaufspreise im Verhältnis zu den laufenden Mieteinnahmen. Ein Bürohaus rentiert sich demnach statt mit fünf nun mit 5,5 oder sechs Prozent jährlich.
Bis jetzt sind die steigenden Renditen nur auf gesunkene Verkaufspreise zurückzuführen, heuer wird es aber auch mit den Mieten bergab gehen. Allerdings gibt es laut CBRE wenig Neubauprojekte, was keinen allzu großen Absturz erwarten lässt. CB-Richard-Ellis-Studien sind kostenlos über cbre.com abrufbar.

CPB-Immobilientreuhand-Report
Der Chef des größten österreichischen Büroimmobilienmaklerbüros CPB Immobilientreuhand, Michael Ehlmaier, rechnet für 2009 mit einem deutlich kleineren Büroangebot in der Bundeshauptstadt. Von den für heuer geplanten Projekten mit insgesamt 195.000 Quadratmetern dürften etliche, so Ehlmaier, in ihrer Fertigstellung zeitlich nach hinten verschoben werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 wurden 220.000 Quadratmeter Büros fertiggestellt. Gründe dafür sind deutlich schwierigere Finanzierungskonditionen und die Erwartung sinkender Baupreise, die Entwickler mit dem Beginn der Projekte noch zuwarten lassen.
Im CPB-Immobilientreuhand-Büromarktbericht werden auch die aktuellen Großvermietungen sowie die Großverkäufe an in- und ausländische Investoren aufgelistet.
Der Report kann kostenlos über die Homepage cpb.co.at heruntergeladen werden.

Immobilienindex drittes Quartal 2008
Die Flucht in die Immobilie als vermeintlich sichere Anlageform treibt die Preise für Eigentumswohnungen in der Bundeshauptstadt in die Höhe. Laut aktuellem Immobilienindex der Technischen Universität Wien, Austria Immobilienbörse, Oesterreichischer Nationalbank und EDI-Real Software sind im dritten Quartal 2008 Eigentumswohnungen in Wien um fünf Prozent teurer geworden. „Allerdings“, so Prof. Dr. Wolfgang Feilmayr vom Fachbereich Stadt- und Regionalforschung der TU Wien, sei diese Steigerung in erster Linie auf Zuwächse in den Bezirken zwei, sieben, neun, elf, zwölf und 21 zurückzuführen. In den Bezirken vier, sechs, 17 und 18 gäbe es hingegen Preisrückgänge.
Detaillierte Tabellen und Grafiken, teilweise zurückreichend bis ins Jahr 1986, finden sich im Internet auf der TU-Homepage unter dem

Link der Stadt- und Regionalforschung
.

Grundbuchauszüge per Mausklick
Um an einen Grundbuchauszug zu kommen, musste man sich bis jetzt entweder umständlich registrieren oder persönlich vor dem Bezirksgericht erscheinen. Nun kann man auch über gewinn.com und einfach mit Kreditkarte einen aktuellen Grundbuchauszug downloaden. Der Tarif von 15 Euro ist für alle Grundbuchauszüge, ob mit vielen oder wenigen Einträgen, gleich. Lediglich für besonders überlange Auszüge kann eine Extra-Gebühr anfallen. Hier wird der Kunde aber gesondert darauf hingewiesen und kann die Anfrage jederzeit abbrechen, ohne dass Kosten entstanden sind. Zuletzt hat der Entwickler dieser Idee und GEWINN-Kooperationspartner, die Wiener Firma lexunitide, auch ein „Strassenregister“ integriert, das schon bei der Eingabe auf einen Schreibfehler einer Adresse hinweist und korrekte Adressvorschläge macht. Zweitens lassen sich optional auch Kaufverträge abrufen und drittens können über eine erweiterte Suche jetzt auch Grundstücke ohne Straßenadresse aufgespürt werden.

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Europäische Städte unter der Lupe
Neues Benchmarking für europäische Mittelstädte

Wissenschafter der TU Wien haben in Zusammenarbeit mit der Universität Ljubljana und der TU Delft ein neues Ranking-Instrument entwickelt, das europäische „Mittelstädte“ mit weniger als 500.000 Einwohnern unter die Lupe nimmt. Herausgekommen ist ein interaktives Tool, das die Potenziale von vorerst 70 smart cities aufzeigt und sie erstmals vergleichbar macht. Ergebnis: Die smartesten Mittelstädte liegen in Finnland, Dänemark, Österreich, Deutschland und im Benelux-Raum. Die Studie zeigt auf, an welchen Rädern Politiker, Verwaltungen, Investoren und Bewohner drehen müssen, um die Smartness ihrer Stadt zu erhöhen und sie besser zu positionieren. Auf der gemeinsamen Homepage der verantwortlichen Wissenschafter finden Sie das komplette Ranking mit allen einfließenden Faktoren und Bewertungskriterien vor, damit Sie einmal ein Bild davon bekommen, was sich abseits der großen Metropolen abspielt.
Preisspiegel der Bundesinnung
Alte Preisspiegel für Österreich gratis

Alt muss nicht immer auch veraltet sein. Auch wenn die Österreichischen Immobilienpreise in den letzten zwei Jahren einen Sprung nach oben gemacht haben, so sind „alte“ Preisspiegel oft ein sehr guter Anhaltspunkt für erste ungefähre Preisschätzungen.
Auf der Homepage des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich kann man sich aus dem Archiv (Rubrik „Informationen“) Preisspiegel bis zum Jahr 2001 gratis ansehen. Für 35 ausgewählte Bezirke und Städte sind für Miet- und Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser, Büros und Grundstücke jeweils die billigsten und teuersten Regionen aufgelistet. Die Preisspiegel für das Jahr 2002 und später können kostenpflichtig online bestellt werden. Ebenfalls gratis auf der WK-Immo-Homepage abrufbar (Rubrik „Informationen“) sind die Wohnbaukostenindizes. Die Auflistung geht bis ins Jahr 1990.
Die Wohnung als Sparstrumpf
Zahlt sich der Kauf einer Eigentumswohnung zur Geldanlage aus?
Wie ist das wirklich mit der angeblich so sicheren Wertsteigerung bei Immobilien und wie verhält es sich mit der Abnutzung der Wohnung? Verliert die Wohnung durch Abwohnen nicht mehr, als die Wertsteigerung bringen soll? Zwei an der Donau-Universität Krems enstandene Arbeiten zum Thema „Die Eigentumswohnung als Geldanlage“ haben sich über die wissenschaftliche Seite diesen Fragen genähert und  können hier gratis als pdf downgeloadet werden.
Die eine Studie befasst sich mit der „Eigentumswohnung als Altersvorsorge“ (Autor Peter Müllner), die andere untersucht allgemein die „Risken beim Erwerb einer Eigentumswohnung als Anlagezweck“ (Autor Horst Schwarzenberg).

„Die Eigentumswohnung als Altersvorsorge“ (Autor Peter Müllner)

„Risken beim Erwerb einer Eigentumswohnung als Anlagezweck“ (Autor Horst  Schwarzenberg)
 
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Alle 345 FH-Studiengänge inklusive Adressen und Bewerbungsfristen

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Immobiliendatenbank:
Immobilien-Datenbank – Tausende Wohnungen, Häuser, Grundstücke, Geschäftslokale, Büros, gewerbliche und Sonderobjekte erwarten Sie!
> TOP-GEWINN Februar 2010
Die wichtigsten Autoneuheiten des Jahres: von Elektrovehikeln und Spritsparern bis zu Supersportlern und Luxuskarossen

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