Fastenzeit: Auf zu neuer Stärke!

Nicht nur mit Yoga lässt sich innere Balance finden, „Achtsamkeit“ kann man auch im Alltag üben.
Haben Sie das Gefühl, wie durch einen Autopiloten gesteuert den Alltag zu bewältigen? Dann nützen Sie die kommende Fastenzeit für „Achtsamkeit“.
Von: Andrea Dungl-Zauner
Achtsamkeit ist eine erhöhte Form der Aufmerksamkeit, sozusagen das Wissen um Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit hilft dem Geist – vergleichbar einem Scheinwerfer –, zu fokussieren. Wenn ich im gegenwärtigen Moment weiß, dass ich aufmerksam bin und worauf sich meine Aufmerksamkeit richtet, dann bin ich achtsam.
Vielleicht fragen Sie sich nun, was dies mit der Fastenzeit zu tun hat? Die Fastenzeit als Zeit der bewussten Einschränkung dient vor allem der Schulung des Geistes. Dies geschieht aber nicht allein durch die Reduktion der Essensaufnahme, sondern viel mehr durch die Konzentration auf eine Sache.
Die innere Balance wiederfinden!
Das bewusste Essen, das Fühlen des sich verändernden Geschmackes eines Bissen Brotes im Mund, das langsame und bewusste Wahrnehmen der Welt um uns, sind ganz wesentliche Elemente des Fastens und des Innehaltens. Sie helfen uns, unser Gleichgewicht und unsere innere Balance wiederzufinden. Dadurch wird der Geist ebenso trainiert wie der Körper.
Achtsamkeit ist aber nicht nur ein bewährtes Mittel zur Stressbewältigung. Achtsamkeitsmeditation wird schon seit Jahren erfolgreich zur Behandlung chronischer Schmerzzustände eingesetzt. Wie Achtsamkeitsmeditation das subjektive Leiden unter Schmerz auf neuronaler Ebene vermindert, hat jüngst ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern herausgefunden. Die Forscherinnen und Forscher konnten zeigen, dass Probandinnen und Probanden im Zustand der Achtsamkeit den Schmerz sehr wohl spüren, aber nicht so stark darunter leiden, weil die für die Bewertung des Schmerzreizes verantwortlichen Hirnareale weniger stark aktiviert werden.
Achtsamkeit lässt sich überall trainieren
Das Synchronisieren von Körper und Geist mithilfe der Achtsamkeit ist ein wesentlicher Schritt zu dem persönlichen Erleben von Gesundheit. Die mutige Auseinandersetzung mit sich selbst birgt die Chance, die grundlegende
eigene Gesundheit wiederzuentdecken.
Probieren Sie es doch einfach einmal! Achtsamkeit lässt sich überall praktizieren. Starten Sie in der Fastenzeit damit, dass sie eine möglichst einfache Mahlzeit – eine Schale Reis, eine Fastensuppe oder einfach einen Apfel unter Beachtung der Faktoren Aufmerksamkeit – Präsenz – Bewusstsein – Akzeptanz langsam essen. Fokussieren Sie Ihre Aufmerksamkeit auf jeden Bissen, wie einen Lichtstrahl auf ein besonderes Bild. Nehmen Sie jeden Bissen jetzt bewusst wahr.
Sollten Sie Ihre Essensgewohnheiten absolut nicht beeinflussen wollen oder können, so lässt sich Achtsamkeit auch beim Gehen praktizieren. Gehen Sie bewusst langsam. Beobachten Sie, wie Sie Ihren Fuß abrollen – von der Ferse über den Fußrand bis zu den Zehen. Konzentrieren Sie sich auf nichts anderes als auf Ihren Schritt. Beginnen Sie mit einigen Minuten und erweitern Sie die Zeit des achtsamen Gehens sukzessive auf eine halbe Stunde.
Nehmen Sie bewusst wahr, wohin die Aufmerksamkeit geht. Erkennen Sie Phänomene äußerer Reize und innerer Impulse, ohne unmittelbar auf sie zu reagieren, so werden Geist und Körper wieder synchron.
Vielleicht fragen Sie sich nun, was dies mit der Fastenzeit zu tun hat? Die Fastenzeit als Zeit der bewussten Einschränkung dient vor allem der Schulung des Geistes. Dies geschieht aber nicht allein durch die Reduktion der Essensaufnahme, sondern viel mehr durch die Konzentration auf eine Sache.
Die innere Balance wiederfinden!
Das bewusste Essen, das Fühlen des sich verändernden Geschmackes eines Bissen Brotes im Mund, das langsame und bewusste Wahrnehmen der Welt um uns, sind ganz wesentliche Elemente des Fastens und des Innehaltens. Sie helfen uns, unser Gleichgewicht und unsere innere Balance wiederzufinden. Dadurch wird der Geist ebenso trainiert wie der Körper.
Achtsamkeit ist aber nicht nur ein bewährtes Mittel zur Stressbewältigung. Achtsamkeitsmeditation wird schon seit Jahren erfolgreich zur Behandlung chronischer Schmerzzustände eingesetzt. Wie Achtsamkeitsmeditation das subjektive Leiden unter Schmerz auf neuronaler Ebene vermindert, hat jüngst ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern herausgefunden. Die Forscherinnen und Forscher konnten zeigen, dass Probandinnen und Probanden im Zustand der Achtsamkeit den Schmerz sehr wohl spüren, aber nicht so stark darunter leiden, weil die für die Bewertung des Schmerzreizes verantwortlichen Hirnareale weniger stark aktiviert werden.
Achtsamkeit lässt sich überall trainieren
Das Synchronisieren von Körper und Geist mithilfe der Achtsamkeit ist ein wesentlicher Schritt zu dem persönlichen Erleben von Gesundheit. Die mutige Auseinandersetzung mit sich selbst birgt die Chance, die grundlegende
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Probieren Sie es doch einfach einmal! Achtsamkeit lässt sich überall praktizieren. Starten Sie in der Fastenzeit damit, dass sie eine möglichst einfache Mahlzeit – eine Schale Reis, eine Fastensuppe oder einfach einen Apfel unter Beachtung der Faktoren Aufmerksamkeit – Präsenz – Bewusstsein – Akzeptanz langsam essen. Fokussieren Sie Ihre Aufmerksamkeit auf jeden Bissen, wie einen Lichtstrahl auf ein besonderes Bild. Nehmen Sie jeden Bissen jetzt bewusst wahr.
Sollten Sie Ihre Essensgewohnheiten absolut nicht beeinflussen wollen oder können, so lässt sich Achtsamkeit auch beim Gehen praktizieren. Gehen Sie bewusst langsam. Beobachten Sie, wie Sie Ihren Fuß abrollen – von der Ferse über den Fußrand bis zu den Zehen. Konzentrieren Sie sich auf nichts anderes als auf Ihren Schritt. Beginnen Sie mit einigen Minuten und erweitern Sie die Zeit des achtsamen Gehens sukzessive auf eine halbe Stunde.
Nehmen Sie bewusst wahr, wohin die Aufmerksamkeit geht. Erkennen Sie Phänomene äußerer Reize und innerer Impulse, ohne unmittelbar auf sie zu reagieren, so werden Geist und Körper wieder synchron.
Artikel vom: 30.01.12
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und vieles mehr in der aktuellen TOP-GEWINN-Ausgabe.
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