Studien zum Download
Hier finden Sie eine Zusammenstellung aller Studien, die in den TOP-GEWINN-Ausgaben der letzten Monate empfohlen wurden.
Wirtschaftskriminalität rasant angestiegen
Die Gefahr für Unternehmen, Opfer von Wirtschaftskriminalität zu werden, ist mit der Finanzkrise stark gestiegen, so der jüngste PwC Crime Survey 2009, bei dem 3.000 Unternehmen in 54 Ländern befragt wurden. Am häufigsten sind Firmen von Unterschlagung und Diebstahl betroffen ( 67 Prozent), gefolgt von Bilanzfälschung (38 Prozent) und Bestechung und Korruption (27 Prozent). Zu den typischen Vergehen zählen auch Verletzungen des intellektuellen Eigentums, Geldwäsche, Steuerbetrug, Insiderhandel und Betriebsspionage.
Am meisten von Wirtschaftsdelikten betroffen war in den letzten zwölf Monaten die Kommunikationsbranche (46 Prozent), dicht gefolgt vom Versicherungssektor (45 Prozent), von Finanzdienstleistern (44 Prozent) und der Freizeitindustrie (42 Prozent). Meist finden sich die Täter in den eigenen Reihen des Unternehmens (53 Prozent).
Schweiz verliert bis zu 243 Milliarden Franken
Zwischen 95 und 243 Milliarden Schweizer Franken (161 Milliarden Euro) könnten durch die Steueramnestien in den USA, aber auch in EU-Ländern (Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich) von Schweizer Konten abfließen, so die Vontobel-Studie „Schweizer Vermögensverwalter und das Schweizer Bankgeheimnis“.
Top-1.000-Banken
Wie es den Top-1.000-Banken geht, zeigt die aktuelle Studie des Magazins „The Banker“. Demnach fielen 2008 die Gesamterträge aller 1.000 Banken um 85,3 Prozent von 780 auf 115 Milliarden US-Dollar. Die Kapitalverzinsung (Return on Capital) sank um 20 Prozent auf 2,69 Prozent. Die höchsten Verluste schrieb die Royal Bank of Scotland (minus 59,3 Milliarden Dollar), gefolgt von der Citygroup (minus 53 Milliarden Dollar) und Wells Fargo (minus 47,7 Milliarden US-Dollar).
Gut haben jene Banken abgeschnitten, die im traditionellen Bankgeschäft (Spareinlagen, Kredite) verhaftet sind. Übrigens: Unter den 25 profitabelsten Banken (vor Steuer) sind fünf aus China. An der Spitze des Rankings bezogen auf das Eigenkapital (Tier 1) sind weiterhin westliche Banken: JP Morgan, gefolgt von Bank of America, Citigroup, RBS und HSBC. Mehr über das Match der Bankwerte lesen Sie im September-GEWINN.
Plattform für Zertifikate
Interessante Infos zu Zertifikaten bietet seit einiger Zeit nun auch schon das Analysehaus Scope. Übrigens: Laut einer jüngsten Scope-Studie, die 119.502 Zertifikate analysierte, performten im zweiten Quartal 2009 derartig strukturiere Produkte um 0,5 Prozent schlechter als ihr jeweiliger Basiswert. Auch wurde weniger emittiert.
Diverse Analysen
Spezielle Analyse zu Garantiezertifikaten
Global Stability Report
Wer die Hiobsbotschaften aus dem Bankensektor, die globalen Wirtschaftsprobleme, weltweite Statistiken über die Risikoaufschläge von Staats- und Unternehmensanleihen, über Verschuldungen, Währungsentwicklungen, den Derivatemarkt, über die Liquidität an den jeweiligen Märkten usw. aus erster Hand lesen möchte, findet entsprechende Daten im Global Stability Report, der sich von der Web-Seite des Internationalen Währungsfonds (IMF) in Englisch downloaden lässt.
Schrumpfende Industrieproduktion
Düster auch die Prognosen für die weltweite Industrieproduktion: Japan hat hier die stärksten Einbrüche (minus 27,8 Prozent), gefolgt von Spanien (minus 17,1 Prozent) und Deutschland (minus 15,8 Prozent). Österreichs Industrie schrumpft um 11,4 Prozent, jene der USA um elf Prozent und der Schweiz um 9,5 Prozent.
Auch mit der Moral schaut´s finster aus
Laut Korruptionsstudie 2009 des Beratungsunternehmens Ernst&Young erwarten 40 Prozent der Österreicher einen Anstieg der Wirtschaftskriminalität in den Unternehmen. Für 52 Prozent besteht das größte Betrugsrisiko im Managerment. Nährboden für Betrug seien auch Firmenzusammenlegungen.
Höhere Ausgaben für Spesen als für Brot!
Private Anleger berappen mehr für Kapitalanlagekosten als für Brot! So gaben die deutschen Privathaushalte im Jahr 2007 rund 18 Milliarden Euro für Brot und Getreideprodukte aus, hingegen beachtliche 28 Milliarden Euro an Spesen für ihr investiertes Vermögen von 1,9 Billionen Euro. Das bedeutet, dass bei einer angenommenen Renditebandbreite von vier bis sechs Prozent etwa 25 bis 35 Prozent des jährlichen Ertrags der privaten Anleger als Gebühren an Finanzdienstleister gehen.
Der Finanzmarkt braucht Kontrolle
Die EU-Kommission beschäftigt derzeit besonders, wie man Finanzkrisen in Zukunft vermeiden kann. Deshalb hat sie den „De Larosierère-Bericht“ in Auftrag gegeben, der insgesamt 31 Empfehlungen an die EU zur künftigen Vermeidung solcher Finanzmarktverwerfungen gibt. Sie reichen von der Überwachung von Rating-Agenturen, höheren Liquiditätsanforderungen an die Banken bis hin zu mehr Macht für Aufsichtsorgane. Der gesamte Bericht ist auf der Web-Seite der Kommission abrufbar.
Alles nur Betrug?
Wem kann man noch vertrauen, was ist ein Schneeballsystem? Viel Grundwissen erfährt man auf dieser Anlegerschutzseite und im neuen GEWINN-Buch „Ihre Rechte als Anleger“.
Anlegerschutz europaweit
Aufgrund der Globalisierung der Finanzmärkte können bzw. sollten sich auch die (geschädigten) Anleger länderübergreifend organisieren, um Beschwerdeführungen und Anlegerklagen auf internationaler Ebene effizienter angehen zu können. Einen sehr nützlichen Überblick über europäische Anlegerschutzorganisationen findet man auf der Homepage der Europäischen Investorenschutzvereinigung e.V. (egip). Hier findet man auch Links zu weiteren interessanten EU-Organisationen sowie einige Infos über Aktionärsrechte. Vorsicht: Wer „Epig.org“ statt „egip.org“ eingibt, landet bei der Interessengemeinschaft Epipythische Kakteen.
Gesammelte Fondsadressen auf der Gewinn-Homepage
Die GEWINN-Homepage ist immer ein Gewinn! So findet man etwa unter „Fonds“, „Links“ Verlinkungen zu allen in- und ausländischen Fondsgesellschaften in Österreich.
Handelstage an den europäischen Börsen
Jedes Land hat seine eigenen Feiertage, so sind nicht alle Börsen Europas konzertiert offen. Welche Börsen wann Pause machen hat die Vereinigung europäischer Finanzplätze (FESE) in einem Kalender zusammengestellt.
EU-Wirtschaftsprognose
Eine tolle Europa-Karte, wo man durch Anklicken des jeweiligen EU-Landes mehr über dessen Wirtschaftslage erfährt, bietet die Europäische Kommission auf ihrer Web-Seite.
Nachhaltigkeit als Innovationstreiber
Die Wichtigkeit von nachhaltiger Geldanlage wird im „Statusbericht Nachhaltige Geldanlagen 2007 für Deutschland, Österreich und die Schweiz“ des „Forums Nachhaltige Geldanlagen“ beschrieben. Der Stellenwert von Nachhaltigkeit wächst in allen Lebensbereichen – ein Innovationstreiber für die gesamte Finanzbranche. Es werden nachhaltige Anlagen von Finanzdienstleistern der drei genannten Länder und das Anlagekapital der verschiedenen Anlageformen verglichen.
Privatisierungs-Datenbank der Weltbank
Zwischen 2000 und 2006 registrierte die Weltbank mehr als 1.000 Privatisierungen mit einem Volumen von über einer Million US-Dollar. Die Datenbank der Weltbank spuckt die einzelnen Transaktionen seit 2000 inklusive ihres Gegenwerts aus. Die Privatisierungen (hier im Bild z. B. Petro China) lassen sich regional oder auch nach Sektoren eingrenzen. Weiters bietet die Web-Seite der Weltbank auch einen Link zu den weltweiten Infrastrukturprojekten und Private-Public-Partnership-Modellen.
Prognose 2008 und 2009
Die Konjunktur gibt weltweit Anlass zur Sorge. Auch das Wachstum der österreichischen Wirtschaft schwächt sich heuer auf real 2,1 Prozent ab. Zum Vergleich: 2006 und 2007 betrug der reale Anstieg noch 3,5 Prozent pro Jahr. Auch der rot-weiß-rote private Konsum ist keine Stütze, zumal die Einkommenszuwächse durch den Preisauftrieb kompensiert werden. Die aktuelle Wachstumsprognose 2008 und 2009 vom Konjunktur-Experten Markus Marterbauer kann man von der Web-Page des Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (www.wifo.ac.at) herunterladen.
Börsen und Vergleiche
Eine wahre Fundgrube mit Links zu allen Finanzplätzen dieser Welt ist die up2trade-Web-Seite. Hier gibt es auch Verlinkungen mit den Zentralbanken der wichtigen Wirtschaftsmächte sowie zu den großen Fondsgesellschaften. Up2trade bietet außerdem einen Online-Brokervergleich, Charttechnik-Tipps oder auch eine Übersicht über die wichtigsten Anlagestrategien, sollte man vergessen haben, was man unter dem „Momentum-Ansatz“ oder der „Growth Strategie“ versteht. Unter „wirtschaftliche Einflüsse“ und weiter mit „wirtschaftliche Kennzahlen“ wird man zielgenau zu den wichtigen Web-Seiten der OeNB oder auch des Statistischen Bundesamts Deutschland gelotst.
Das große Universum der Indices und Zertifikate
Die Indices zu den Zertifikaten muss man oft mühsam googlen – oder man geht auf www.zertifikatejournal.de und hier auf die „Best buy“-Listen. Hier findet man die wichtigen Indices nach Bereichen sortiert: von Branchen- und Regionenindices über Rohstoff-Indices, Immobilienaktien-Indices bis zu Indices zu Währungen und Zinsen. Hilfreich ist auch die „Derivate-Matrix“, wo man eine Übersicht über das Zertifikateangebot in Europa erhält.
Wie gut sind Ihre Fonds? Dies kann man gratis checken.
Gerade jetzt sollte man sich nicht zurücklehnen, sondern sein Portfolio „ausmisten“, eigene Fondserträge an jenen vergleichbarer Produkte messen. Einen seriösen und kostenlosen qualitativen und quantitativen Vergleich bietet die deutsche Feri Rating & Research mit ihrer Feri-Fonds-Plattform auf ihrer Web-Seite. Hier findet man unter anderem ein aktuelles Fondsrating für das deutsche, Schweizer und österreichische Fondsuniversum.
Interessante Emerging Markets
Die Schwellenländer wie Brasilien, Indien bzw. Asien im Allgemeinen bleiben die Märkte, an denen man Geld verdienen kann, die aber auch besonders riskant sind. Umso mehr sollte man minutiöses „Stock picking“ betreiben. Wie, dazu gibt Michael Kordovsky auf seiner Homepage in seiner Artikelsammlung einige Tipps. Hier findet man auch einiges zu Rohstoffen und defensiven Anlagestrategien.
Pensionen in Ost und West
Die Web-Seite der OECD ist eine Fundgrube für die verschiedensten Wirtschafts-, Finanz- und Sozialdaten. Aktuell hat man zum Beispiel Pensionsalter, Höhe der Pensionen zum Pensionsantrittsalter und den Prozentsatz der Pension im Vergleich zum letzten Aktiveinkommen recherchiert.
Erste Bank Datencenter
Die Erste Bank stellt auf ihrer Web-Seite übersichtlich die aktuellen Devisenkurse, verschiedene Zinssätze und Anleihen, volkswirtschaftliche Daten und Börsenkurse der wichtigsten Finanzplätze Osteuropas ins Netz.
Reichtum
Es gibt international beachtete Reports, wo der Reichtum der Welt beheimatet ist. „Klassiker“ ist die jährliche Studie von Cap Gemini. Merrill Lynch, Barclays Bank und Scorpio haben auch sehr interessante Zahlen publiziert, Letztere gibt kostenlos allerdings nur wenige Daten her.
www.at.capgemini.com
www.barclayswealth.com
www.scorpiopartnership.com
Teuerste Städte
Die europäischen Städte sind derzeit am teuersten, im Unterschied zur Vergangenheit. Diese und andere interessante Unterschiede in den Lebenshaltungskosten bietet das heurige Mercer-Ranking.
Nachhaltigkeits-Report
Finance & Ethics veröffentlicht regelmäßig Fondsanalysen und -rankings und ist dabei auf Nachhaltigkeit spezialisiert. Regelmäßig aktualisiert wird der Nachhaltigkeitsreport.
Nationalbank-Daten
Die Oesterreichische Nationalbank ist mit Daten und Studien sehr großzügig, wenn man weiß, wo man was findet. Gut gesammelt gibt es Vieles in quartalsweisen Statistiken – Daten und Analysen.
Trading-Strategien
Eine der am meisten frequentierten Seiten, wo sich Daytrader und andere spekulativ orientierte Anleger über hochspezialisierte Charts, Foren usw. vielfältigste Informationen holen können.
Das Reichen-Logbuch
Die sehr interessante Website Wealthbriefing verfolgt genau, was sich im Private Banking und bei allen anderen tut, die das Vermögen der wirklich Reichen dieser Welt betreuen. Wer sich registriert, erhält tägliche Updates.
Die Weltwährungsreserven
Dass der Euro dem US-Dollar als Reservewährung immer mehr Konkurrenz macht, ist nicht mehr nur Wunschdenken der europäischen Nationalbanker. Eine Studie der Bank für Internationalen Zahlungsverkehr (BIZ/BIS) hat die Chancen dafür analysiert und besonders interessant sind die Tabellen, wie die heutigen Reserven weltweit veranlagt sind.
Online-Rechner, offiziell vom Finanzminister
Was gibt es Sichereres, als wenn der Finanzminister (oder zumindest die Web-Seite seines Ministeriums) vorrechnet, wie Schulden abgezinst werden müssen etc.
Daten seit 1945
Interessiert der Preis für Palmöl seit 1945, das Wirtschaftswachstum von Nepal oder die Währungsreserven der USA? Die Datensammlung des Internationalen Währungsfonds kann es mit Probe-Account einen Monat kostenlos.
Die Weltwirtschaftsschau
Der „World Economic Outlook“, die der Internationale Währungsfonds einmal pro Jahr im April herausgibt, hat sich zum Standardwerk entwickelt, das praktisch alle Analysten und Journalisten als Datenquelle für 192 Staaten der Welt benutzen. Es enthält auch wirtschaftspolitische Analysen und Empfehlungen, die manchmal höchst umstritten sind.
Die ganze OECD-Welt in Zahlen
Die OECD gibt jährlich das Factbook (in Englisch) heraus. Die Online-Version davon ist eine Fundgrube an Daten über die Bevölkerung, Wirtschaft, Gesundheit, Schulwesen usw. in den 29 OECD-Staaten.
Die längsten Datenreihen der Welt
Auf dieser Web-Seite finden Sie die Aktienindizes, Zinssätze, Inflationsraten, Gold- und Silberpreise und einiges andere mehr, was Sie sonst nur maximal mit einer Vergangenheit von 20 Jahren sehen können, deutlich länger zurück. Den Dow-Jones-Index beispielsweise seit dem Jahr 1800.
Wirtschaftskriminalität rasant angestiegen
Die Gefahr für Unternehmen, Opfer von Wirtschaftskriminalität zu werden, ist mit der Finanzkrise stark gestiegen, so der jüngste PwC Crime Survey 2009, bei dem 3.000 Unternehmen in 54 Ländern befragt wurden. Am häufigsten sind Firmen von Unterschlagung und Diebstahl betroffen ( 67 Prozent), gefolgt von Bilanzfälschung (38 Prozent) und Bestechung und Korruption (27 Prozent). Zu den typischen Vergehen zählen auch Verletzungen des intellektuellen Eigentums, Geldwäsche, Steuerbetrug, Insiderhandel und Betriebsspionage.
Am meisten von Wirtschaftsdelikten betroffen war in den letzten zwölf Monaten die Kommunikationsbranche (46 Prozent), dicht gefolgt vom Versicherungssektor (45 Prozent), von Finanzdienstleistern (44 Prozent) und der Freizeitindustrie (42 Prozent). Meist finden sich die Täter in den eigenen Reihen des Unternehmens (53 Prozent).
Schweiz verliert bis zu 243 Milliarden Franken
Zwischen 95 und 243 Milliarden Schweizer Franken (161 Milliarden Euro) könnten durch die Steueramnestien in den USA, aber auch in EU-Ländern (Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich) von Schweizer Konten abfließen, so die Vontobel-Studie „Schweizer Vermögensverwalter und das Schweizer Bankgeheimnis“.
Top-1.000-Banken
Wie es den Top-1.000-Banken geht, zeigt die aktuelle Studie des Magazins „The Banker“. Demnach fielen 2008 die Gesamterträge aller 1.000 Banken um 85,3 Prozent von 780 auf 115 Milliarden US-Dollar. Die Kapitalverzinsung (Return on Capital) sank um 20 Prozent auf 2,69 Prozent. Die höchsten Verluste schrieb die Royal Bank of Scotland (minus 59,3 Milliarden Dollar), gefolgt von der Citygroup (minus 53 Milliarden Dollar) und Wells Fargo (minus 47,7 Milliarden US-Dollar).
Gut haben jene Banken abgeschnitten, die im traditionellen Bankgeschäft (Spareinlagen, Kredite) verhaftet sind. Übrigens: Unter den 25 profitabelsten Banken (vor Steuer) sind fünf aus China. An der Spitze des Rankings bezogen auf das Eigenkapital (Tier 1) sind weiterhin westliche Banken: JP Morgan, gefolgt von Bank of America, Citigroup, RBS und HSBC. Mehr über das Match der Bankwerte lesen Sie im September-GEWINN.
Plattform für Zertifikate
Interessante Infos zu Zertifikaten bietet seit einiger Zeit nun auch schon das Analysehaus Scope. Übrigens: Laut einer jüngsten Scope-Studie, die 119.502 Zertifikate analysierte, performten im zweiten Quartal 2009 derartig strukturiere Produkte um 0,5 Prozent schlechter als ihr jeweiliger Basiswert. Auch wurde weniger emittiert.
Diverse Analysen
Spezielle Analyse zu Garantiezertifikaten
Global Stability Report
Wer die Hiobsbotschaften aus dem Bankensektor, die globalen Wirtschaftsprobleme, weltweite Statistiken über die Risikoaufschläge von Staats- und Unternehmensanleihen, über Verschuldungen, Währungsentwicklungen, den Derivatemarkt, über die Liquidität an den jeweiligen Märkten usw. aus erster Hand lesen möchte, findet entsprechende Daten im Global Stability Report, der sich von der Web-Seite des Internationalen Währungsfonds (IMF) in Englisch downloaden lässt.
Schrumpfende Industrieproduktion
Düster auch die Prognosen für die weltweite Industrieproduktion: Japan hat hier die stärksten Einbrüche (minus 27,8 Prozent), gefolgt von Spanien (minus 17,1 Prozent) und Deutschland (minus 15,8 Prozent). Österreichs Industrie schrumpft um 11,4 Prozent, jene der USA um elf Prozent und der Schweiz um 9,5 Prozent.
Auch mit der Moral schaut´s finster aus
Laut Korruptionsstudie 2009 des Beratungsunternehmens Ernst&Young erwarten 40 Prozent der Österreicher einen Anstieg der Wirtschaftskriminalität in den Unternehmen. Für 52 Prozent besteht das größte Betrugsrisiko im Managerment. Nährboden für Betrug seien auch Firmenzusammenlegungen.
Höhere Ausgaben für Spesen als für Brot!
Private Anleger berappen mehr für Kapitalanlagekosten als für Brot! So gaben die deutschen Privathaushalte im Jahr 2007 rund 18 Milliarden Euro für Brot und Getreideprodukte aus, hingegen beachtliche 28 Milliarden Euro an Spesen für ihr investiertes Vermögen von 1,9 Billionen Euro. Das bedeutet, dass bei einer angenommenen Renditebandbreite von vier bis sechs Prozent etwa 25 bis 35 Prozent des jährlichen Ertrags der privaten Anleger als Gebühren an Finanzdienstleister gehen.
Der Finanzmarkt braucht Kontrolle
Die EU-Kommission beschäftigt derzeit besonders, wie man Finanzkrisen in Zukunft vermeiden kann. Deshalb hat sie den „De Larosierère-Bericht“ in Auftrag gegeben, der insgesamt 31 Empfehlungen an die EU zur künftigen Vermeidung solcher Finanzmarktverwerfungen gibt. Sie reichen von der Überwachung von Rating-Agenturen, höheren Liquiditätsanforderungen an die Banken bis hin zu mehr Macht für Aufsichtsorgane. Der gesamte Bericht ist auf der Web-Seite der Kommission abrufbar.
Alles nur Betrug?
Wem kann man noch vertrauen, was ist ein Schneeballsystem? Viel Grundwissen erfährt man auf dieser Anlegerschutzseite und im neuen GEWINN-Buch „Ihre Rechte als Anleger“.
Anlegerschutz europaweit
Aufgrund der Globalisierung der Finanzmärkte können bzw. sollten sich auch die (geschädigten) Anleger länderübergreifend organisieren, um Beschwerdeführungen und Anlegerklagen auf internationaler Ebene effizienter angehen zu können. Einen sehr nützlichen Überblick über europäische Anlegerschutzorganisationen findet man auf der Homepage der Europäischen Investorenschutzvereinigung e.V. (egip). Hier findet man auch Links zu weiteren interessanten EU-Organisationen sowie einige Infos über Aktionärsrechte. Vorsicht: Wer „Epig.org“ statt „egip.org“ eingibt, landet bei der Interessengemeinschaft Epipythische Kakteen.
Gesammelte Fondsadressen auf der Gewinn-Homepage
Die GEWINN-Homepage ist immer ein Gewinn! So findet man etwa unter „Fonds“, „Links“ Verlinkungen zu allen in- und ausländischen Fondsgesellschaften in Österreich.
Handelstage an den europäischen Börsen
Jedes Land hat seine eigenen Feiertage, so sind nicht alle Börsen Europas konzertiert offen. Welche Börsen wann Pause machen hat die Vereinigung europäischer Finanzplätze (FESE) in einem Kalender zusammengestellt.
EU-Wirtschaftsprognose
Eine tolle Europa-Karte, wo man durch Anklicken des jeweiligen EU-Landes mehr über dessen Wirtschaftslage erfährt, bietet die Europäische Kommission auf ihrer Web-Seite.
Nachhaltigkeit als Innovationstreiber
Die Wichtigkeit von nachhaltiger Geldanlage wird im „Statusbericht Nachhaltige Geldanlagen 2007 für Deutschland, Österreich und die Schweiz“ des „Forums Nachhaltige Geldanlagen“ beschrieben. Der Stellenwert von Nachhaltigkeit wächst in allen Lebensbereichen – ein Innovationstreiber für die gesamte Finanzbranche. Es werden nachhaltige Anlagen von Finanzdienstleistern der drei genannten Länder und das Anlagekapital der verschiedenen Anlageformen verglichen.
Privatisierungs-Datenbank der Weltbank
Zwischen 2000 und 2006 registrierte die Weltbank mehr als 1.000 Privatisierungen mit einem Volumen von über einer Million US-Dollar. Die Datenbank der Weltbank spuckt die einzelnen Transaktionen seit 2000 inklusive ihres Gegenwerts aus. Die Privatisierungen (hier im Bild z. B. Petro China) lassen sich regional oder auch nach Sektoren eingrenzen. Weiters bietet die Web-Seite der Weltbank auch einen Link zu den weltweiten Infrastrukturprojekten und Private-Public-Partnership-Modellen.
Prognose 2008 und 2009
Die Konjunktur gibt weltweit Anlass zur Sorge. Auch das Wachstum der österreichischen Wirtschaft schwächt sich heuer auf real 2,1 Prozent ab. Zum Vergleich: 2006 und 2007 betrug der reale Anstieg noch 3,5 Prozent pro Jahr. Auch der rot-weiß-rote private Konsum ist keine Stütze, zumal die Einkommenszuwächse durch den Preisauftrieb kompensiert werden. Die aktuelle Wachstumsprognose 2008 und 2009 vom Konjunktur-Experten Markus Marterbauer kann man von der Web-Page des Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (www.wifo.ac.at) herunterladen.
Börsen und Vergleiche
Eine wahre Fundgrube mit Links zu allen Finanzplätzen dieser Welt ist die up2trade-Web-Seite. Hier gibt es auch Verlinkungen mit den Zentralbanken der wichtigen Wirtschaftsmächte sowie zu den großen Fondsgesellschaften. Up2trade bietet außerdem einen Online-Brokervergleich, Charttechnik-Tipps oder auch eine Übersicht über die wichtigsten Anlagestrategien, sollte man vergessen haben, was man unter dem „Momentum-Ansatz“ oder der „Growth Strategie“ versteht. Unter „wirtschaftliche Einflüsse“ und weiter mit „wirtschaftliche Kennzahlen“ wird man zielgenau zu den wichtigen Web-Seiten der OeNB oder auch des Statistischen Bundesamts Deutschland gelotst.
Das große Universum der Indices und Zertifikate
Die Indices zu den Zertifikaten muss man oft mühsam googlen – oder man geht auf www.zertifikatejournal.de und hier auf die „Best buy“-Listen. Hier findet man die wichtigen Indices nach Bereichen sortiert: von Branchen- und Regionenindices über Rohstoff-Indices, Immobilienaktien-Indices bis zu Indices zu Währungen und Zinsen. Hilfreich ist auch die „Derivate-Matrix“, wo man eine Übersicht über das Zertifikateangebot in Europa erhält.
Wie gut sind Ihre Fonds? Dies kann man gratis checken.
Gerade jetzt sollte man sich nicht zurücklehnen, sondern sein Portfolio „ausmisten“, eigene Fondserträge an jenen vergleichbarer Produkte messen. Einen seriösen und kostenlosen qualitativen und quantitativen Vergleich bietet die deutsche Feri Rating & Research mit ihrer Feri-Fonds-Plattform auf ihrer Web-Seite. Hier findet man unter anderem ein aktuelles Fondsrating für das deutsche, Schweizer und österreichische Fondsuniversum.
Interessante Emerging Markets
Die Schwellenländer wie Brasilien, Indien bzw. Asien im Allgemeinen bleiben die Märkte, an denen man Geld verdienen kann, die aber auch besonders riskant sind. Umso mehr sollte man minutiöses „Stock picking“ betreiben. Wie, dazu gibt Michael Kordovsky auf seiner Homepage in seiner Artikelsammlung einige Tipps. Hier findet man auch einiges zu Rohstoffen und defensiven Anlagestrategien.
Pensionen in Ost und West
Die Web-Seite der OECD ist eine Fundgrube für die verschiedensten Wirtschafts-, Finanz- und Sozialdaten. Aktuell hat man zum Beispiel Pensionsalter, Höhe der Pensionen zum Pensionsantrittsalter und den Prozentsatz der Pension im Vergleich zum letzten Aktiveinkommen recherchiert.
Erste Bank Datencenter
Die Erste Bank stellt auf ihrer Web-Seite übersichtlich die aktuellen Devisenkurse, verschiedene Zinssätze und Anleihen, volkswirtschaftliche Daten und Börsenkurse der wichtigsten Finanzplätze Osteuropas ins Netz.
Reichtum
Es gibt international beachtete Reports, wo der Reichtum der Welt beheimatet ist. „Klassiker“ ist die jährliche Studie von Cap Gemini. Merrill Lynch, Barclays Bank und Scorpio haben auch sehr interessante Zahlen publiziert, Letztere gibt kostenlos allerdings nur wenige Daten her.
www.at.capgemini.com
www.barclayswealth.com
www.scorpiopartnership.com
Teuerste Städte
Die europäischen Städte sind derzeit am teuersten, im Unterschied zur Vergangenheit. Diese und andere interessante Unterschiede in den Lebenshaltungskosten bietet das heurige Mercer-Ranking.
Nachhaltigkeits-Report
Finance & Ethics veröffentlicht regelmäßig Fondsanalysen und -rankings und ist dabei auf Nachhaltigkeit spezialisiert. Regelmäßig aktualisiert wird der Nachhaltigkeitsreport.
Nationalbank-Daten
Die Oesterreichische Nationalbank ist mit Daten und Studien sehr großzügig, wenn man weiß, wo man was findet. Gut gesammelt gibt es Vieles in quartalsweisen Statistiken – Daten und Analysen.
Trading-Strategien
Eine der am meisten frequentierten Seiten, wo sich Daytrader und andere spekulativ orientierte Anleger über hochspezialisierte Charts, Foren usw. vielfältigste Informationen holen können.
Das Reichen-Logbuch
Die sehr interessante Website Wealthbriefing verfolgt genau, was sich im Private Banking und bei allen anderen tut, die das Vermögen der wirklich Reichen dieser Welt betreuen. Wer sich registriert, erhält tägliche Updates.
Die Weltwährungsreserven
Dass der Euro dem US-Dollar als Reservewährung immer mehr Konkurrenz macht, ist nicht mehr nur Wunschdenken der europäischen Nationalbanker. Eine Studie der Bank für Internationalen Zahlungsverkehr (BIZ/BIS) hat die Chancen dafür analysiert und besonders interessant sind die Tabellen, wie die heutigen Reserven weltweit veranlagt sind.
Online-Rechner, offiziell vom Finanzminister
Was gibt es Sichereres, als wenn der Finanzminister (oder zumindest die Web-Seite seines Ministeriums) vorrechnet, wie Schulden abgezinst werden müssen etc.
Daten seit 1945
Interessiert der Preis für Palmöl seit 1945, das Wirtschaftswachstum von Nepal oder die Währungsreserven der USA? Die Datensammlung des Internationalen Währungsfonds kann es mit Probe-Account einen Monat kostenlos.
Die Weltwirtschaftsschau
Der „World Economic Outlook“, die der Internationale Währungsfonds einmal pro Jahr im April herausgibt, hat sich zum Standardwerk entwickelt, das praktisch alle Analysten und Journalisten als Datenquelle für 192 Staaten der Welt benutzen. Es enthält auch wirtschaftspolitische Analysen und Empfehlungen, die manchmal höchst umstritten sind.
Die ganze OECD-Welt in Zahlen
Die OECD gibt jährlich das Factbook (in Englisch) heraus. Die Online-Version davon ist eine Fundgrube an Daten über die Bevölkerung, Wirtschaft, Gesundheit, Schulwesen usw. in den 29 OECD-Staaten.
Die längsten Datenreihen der Welt
Auf dieser Web-Seite finden Sie die Aktienindizes, Zinssätze, Inflationsraten, Gold- und Silberpreise und einiges andere mehr, was Sie sonst nur maximal mit einer Vergangenheit von 20 Jahren sehen können, deutlich länger zurück. Den Dow-Jones-Index beispielsweise seit dem Jahr 1800.







